Falbe, Joachim Martin

Falbe, Joachim Martin, Maler und Kupferstecher , wurde 1720 zu Berlin geboren. Sein Meister war J. Harper und auch bei A. Pesne verbrachte er 15 Jahre, bis er auf Empfehlung des letzteren Hof- maler von Anhalt-Cöthen wurde. Im Jahre 1730 kam er wieder nach Berlin zurück, wo er 1764 auch Mitglied der Akademie wurde. Nach Pesne’s Tod vollendete er alle Bildnisse dieses Meisters, des- sen Liebe und Achtung er im Leben genoss.

Der Tod ereilte ihn 1782.

Falbe hat verschiedene schätzbare Blätter geätzt, in denen er den Rembrandt glücklich nachahmte.

Die Geburt Christi mit den anbetenden Hirten, Der Philosoph in der Studierstube, kl. fol. Landschaft mit Bauernhäusern und einer Windmühle, qu. fol. Diese 3 Blätter fertigte er nach Rembrandt’s Zeichnung.

Die Darstellung im Tempel, nach C. W. Dietrich’s skizzierten Zeichnung, fol.

Der Knabe im Fallbunde, erster Versuch, 4. Die Alte mit dem Gebetbuch, zweiter Versuch, 4. Vier Köpfe nach dem Leben, 1752, kl. fol. 3 Blätter, jedes mit einer Figur: Ex Collectione D. D. Stieglitz, 8.

Fünf Blätter mit orientalischen Figuren und Bettlern, nach Rem- brandt, fol. und 8. Sechs Blätter mit neu erfundenen Vasen, Falbe fec. 1750. Ein Kopf nach Rembrandt, 1634. Selten.

Das Kaufmanns Zeichen mit dem Merkur, fol.

Einige von Falbe’s Bildnissen wurden von andern Künstlern ge- stochen.

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