Facius, Friedrich Wilhelm, Stein- und Stempelschneider zu Weimar, der Vater einer trefflichen Künstlerin, der Angelica Facius. Er fertigte mehrere Medaillen, die, wegen ihrer Schönheit und fleißigen Vollendung alles Lob verdienen. Er schnitt das Porträt des Großherzogs, sowie auch jenes des Bey- Facius, Angelica, Stein- und Stempelschneiderin von Weimar, bildete sich unter der Leitung ihres Vaters W. Facius und begab sich dann nach Berlin , wo sie zuerst im Zelter’s Hause wohnte, doch hatte sie unter der speciellen Leitung des berühmten Bildhauers Rauch ihre künstlerische Bahn zu verfolgen. Das Glück hatte, sie übte sich bei diesem Meister auch in mehreren Theilen der Sculptur; und so erlangte sie den Ruf einer vorzüglichen Künstlerin. Sie schnitt das Bildnis des Großherzogs von Weimar in einen schönen Carneol, und dasselbe Portrait schnitt sie auch für eine Verdienst-Medaille. Im Jahre 1825 fertigte sie die Medaille zur Feier des Jubelfestes des Großherzogs von Weimar, und 1820 rühmte sie unter Rauch’s Leitung vollendete Medaille auf den Tod desselben als die vollkommenste ihrer Arbeiten. Besonders kühn behandelt und doch sehr gut ausgeführt sind die Cypressenzweige. Das Brustbild des Verewigten ist sehr geistreich aufgefasst und gut verarbeitet. Auch ihre Porträts im Gemmenart beurkunden ihr Talent. Man hat von dieser Künstlerin auch mehrere schöne Büsten in Gips , Siegel und Basreliefs, lauter Werke, die mit Einsicht und Geschnitzwerk vollendet sind. Fackler, Joseph, Maler zu Salzburg, der für Kirchen arbeitete. Von ihm ist das Bildnis St. Rupert’s mit der Stadt Salzburg über seinem Grabmale in der St. Peterskirche. Fackler starb 1745 im 47. Jahre. Facqmur, Architekt aus Gent, ein Künstler unserer Zeit. Im Jahre 1826 erhielt er den Preis für Architektur. Fachs oder Flachs, Modestigtüis, Medailleur und Münzmeister zu Anhalt von 1500 — 4995; Er bezeichnete seine Werke mit einem Monogramme, 0; Factor, Beato Fray Nicolás, von Valencia, der sich den Ruf der Heiligkeit erwarb; Er legte sich anfänglich auf die Wissenschaften, dann auf die Malerei, und 1535 trat er in den strengen Orden des heil. Franciscus, und zwar in das Kloster Santa María de Gesu; wo er viele Gemälde ausführte, die sich durch Correctheit empfehlen. Auch die Chorbücher verzierte er mit Miniaturen. Im Claustro von S. Francisco, extranuros zu Valencia ist ein Fresco- gemälde von seiner Hand, das Kämpf Michaels mit dem Luzifer vorstellend. Factor soll in Italien gewesen sein. Er starb 1583 und 17. K. gpcach;;i£rfl Pabst Pius VI. heilig. Bei dieser Gelegenheit liess die königliche Münzmeisterei von St. Carlos eine Münze prägen mit der Büste des Heiligen und dem Wappen der Stadt Valencia. Fadiga, Domenico, Bildhauer aus Verona, bildete sich in den Anfangsgründen der Kunst in seiner Vaterstadt, und hierauf begab er sich zu seiner Vervollkommnung nach Rom, wo er unter Canova’s Leitung stand. Er fertigte Büsten und Figuren mit Groß- artigkeit. Von ihm ist auch die grosse Pyramide, und wie gut sie sich aufs Modelliren ser technischer
Fadino, Beiname von Th. Aleni.
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