Faber, Friedrich Theodor, Landschafts- und Thiermaler zu Brüssel , wo er 1782 geboren wurde. Den ersten Unterricht in der Kunst ertheilte ihm sein Vater, bis er im 17. Jahre in Ommegank’s Schule übertrat, die er als geschickter Künstler verließ. Hierauf kehrte er nach Brüssel zurück, und gründete da eine Porzellanma- nufaktur, aus welcher schöne Arbeiten hervorgingen. Faber malt selbst auf Porzellan und abwechselnd in Öl, lauter, schätzbare Bilder. Er bewegt sich vorzugsweise im Genre und in der Land- schaft, worin er an Ommegank erinnert.
Dieser Künstler hat auch eine Folge geistreich radierter Blätter geliefert. Sie sind nach Ommegank, Ostade, de Roy, van Assche und nach eigenen Compositionen gefertigt. In R. Weigel’s Cata- log III. 72 ist ihre Zahl auf 50 angegeben, unter dem Titel: Re- cueil des gravures à l’eau forte par T. F. Faber . 12 qu. fol.
— Nachrichten über diesen Künstler fanden wir in den Annales du Salon de Gand par de Bast, wo S. 57 eines seiner Gemälde abge- bildet ist.
Sein Sohn H. Faber malt sehr schön in Email. Seine Werke sind glänzend und zart in der Ausführung.
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