Eynden, Roeland van; Maler

Eynden, Roeland van; Maler, Neffe des obigen. Sohn namens Frans van Eynden, der ebenfalls die Malerei übte, wurde 1747 zu Nijmegen geboren. Angereizt durch das Beispiel seiner Oheimen, seines Vaters und Bruders, verlegte er sich ebenfalls auf die Kunst, doch machte er diese nie zur Tatsache, weil er ein Amt bekleidete, welches anfangs in Tiel , dann in Dortrecht, seine Zeit in Anspruch nahm. Besonders zu erwähnen ist er als Schriftsteller . Im Jahre 1783 erhielt seine Abhandlung „Over den Nationale smaak der Hollandsche School in de Teeken en Schilder-kunst“ den goldenen Ehrenpreis. Er übersetzte auch die Lebensgeschichte Correggio’s ins Holländische und schrieb ein Werk, unter dem Titel: Nadere bijzonderheden, ende de levens-geschiedenissen van Hubrecht en Jan van Eijck, als oock over de uitvinding der olieverf (im Boekzaal der Geleerde Wereld, ). Mit A. van der Willigen gab er die Geschiedenis der vaderlandsche Schilderkunst, sedert de Helft der XVIII. Eeuw in 3 Bänden mit Portraiten zu Haarlem von 1816—1820 heraus, ein Werk, dass wir bei der Bearbeitung unsers Lexikons benutzten, indem es Fiorillo’s Geschichte der zeichnenden Künste in Deutschland und den Niederlanden ergänzt.

Man findet von ihm auch wohlgleichende Porträte und Zeichnungen.

R. van Eynden starb 1810.

Eysler, S. Eissler.

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