Eyck’s, gewesen sein, der ihn mit den technischen Mitteln der
Ölmalerei vertraut gemacht hätte. Engelbrechtsen besass grosse
Gewandtheit in Führung des Pinsels und auch in seiner Zeichnung
herrscht Korrektheit. Man schätzte daher seine Werke, und eini-
gen derselben wurde ein Ehrenplatz auf dem Rathhause zu Leyden
angewiesen. Dahin kamen aus der Kirche Marien Poel zwei Altar-
bilder mit Flügeln, von denen das eine den Heiland am Kreuze
zwischen den Schächern, unten Johannes und Maria mit andern
Personen zu Fusse und zu Pferde vorstellte. Auf dem rechten Flü-
gel stellte der Künstler das Opfer Abraham’s und auf dem linken
die eherne Schlange dar. Das zweite Bild stellt die Abnehmung
vom Kreuze und auf den Flügeln kniende Verehrer dar. C. van
Mander sah 1600 daselbst eine Temperamalerei mit der Anbetung
der Könige, und aus dieser wollte er den Beweis ableiten, dass
Engelbrechtsen der Lehrer des Lucas von Leyden gewesen
sei. Das Hauptwerk unseres Meisters hielt man die Darstellung
des mystischen Lammes mit sehr vielen Figuren, ehedem in der
Begräbniss-Capelle der Herren von Lockhorst, das aber 1604 von
Leyden nach Utrecht in den Besitz des H. van den Bogaert, ei-
nes Schwiegersohnes des Lockhorst, überging. Die Figuren wa-
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