Euclides, ein alter sicilianischer Medailleur, dessen Name (Eukleides)
sich auf siracusanischen Münzen findet, entweder auf der Binde,
mit welcher die Haare des Frauenkopfes der Vorderseite fest gehalten
werden, oder unter den Verzierungen des Helms eines Minervenkopfes.
Man kann kaum zweifeln, dass dies der Name des Graveurs sei und es streitet gegen alle Wahrscheinlichkeit, dass der Name einer Magistratsperson an so versteckten Stellen angebracht worden sei. Von dieser Münze existiren nach Raoul Rochette
(Lettre a M. le duc de Luynes, 1831) nur drei Exemplare: eines
in Neapel ; das zweite ist im Besitz des Lord Northwick, und das
dritte bewahrt das brittische Museum. Ein solches ist jedoch auch
im k. k. Münzkabinet zu Wien.
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