Esselens oder Esselyns, Jakob, Maler von Amsterdam , den Einige für Rembrandt’s Schüler halten, wofür aber R. van Eynden I. 225. keinen Grund findet, weil Esselens Manier wenig mit je- ner des Rembrandt übereinstimmt. Seine Malereien und Zeich- nungen bestehen vornehmlich in Stadtansichten und baumreichen Landschaften, in Darstellungen des Meerstrandes, in inländischen Flussansichten mit Gebäuden, prächtigen Fontainen, Schiffen, Jagd- tieren und Fahrzeugen staffirt. Seine Behandlung ist frei und freit, das Colorit heiter, und die Figuren sind gut gezeichnet und geistreich. Er hinterließ auch geschätzbare Zeichnungen
in schwärzer und röther Kreide und solche mit der Feder und Tusch gefertiget.
Esselens bezeichnete mehrere seiner Werke mit den Buchstaben J. E., und es gibt auch einen Kupferstich , der auf ähnliche Weise signirt ist. Man sieht darauf neben einer Hütte einen Mann und ein Weib sitzend, und vor ihnen einen Knaben mit einem Korbe. H. 4:2.3 L., Br. 6:2.6 L. ; W.
Brulliot, dict. des monogr. III. append. II. Nro. 176, glaubt, dass die auf dem Blatte stehenden Buchstaben J. E. Jak. Esselens bedeuten könnten.
Kessels, W., ein geschickter jetzt lebender Emailmaler zu London . Er wetteifert mit Bone. Man hat von seiner Hand Portraite und treffliche Nachahmungen berühmter Gemälde. Im Jahre 1831 fand sich eine Copie von Th. Lawrence Portrait der Herzogin von Northum- berland und jene von Hilton’s Venus und Amor grossen Beifall.
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