Esparrago, N.

Esparrago, N., Bildhauer von Marseille , der aber zu Paris seine Kunst übte, wo er zu Anfang unseres Jahrhunderts auftrat. Er hatte keinen Lehrer, lieferte aber doch mehrere schätzbare Stücke. Im Jahre 1802 fertigte er im Auftrage der Regierung die Statue des Friedens und die lebensgroße Büste Redoute’s. Später machte er die Büsten von Schulkowsky für das Gouvernement, jene von Lebrun, Molière und Racine, Lethière, Lemercier, Arnauds. Auch eine Statue Napoleon’s hat man von ihm und eine solche des Dich- ters Corneille von 1810. Von seiner Hand sind auch die vier Bas-

5” Reliefs der Fontaine St. Sulpice, und die Übergabe der Schlüssel

Wien’s an Napoleon stellte er für den Corps législatif in einem 20 Fuß langen Basrelief dar. Im Jahre 1814 fertigte er die Statue Voltaire’s und den Neid, wie er am Grabe Racine’s aushaucht. Drei Jahre darnach sah man seine Statue Sully’s auf der Brücke Ludwig XVI. und 1819 die Marmorstatue des Philoktet, wie er seinen Schmerzen unterliegt. Nach 1824 brachte dieser Künstler nichts mehr zur Ausstellung; in diesem Jahre sah man das Gips- modell eines jungen Mannes, der ins Bad geht. Der letztern Zeit gehöret auch die Statue des Diomedes und das Monument des Bischofs de Belzunce. Alle diese Werke, so wie die Büste Raynald’s, die Statue Mirabeau’s und jene des Generals Rousiel gehören zu den Hauptwerken dieses Künstlers.

Wir wissen nicht, ob er sich noch am Leben befinde.

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