Ernst, Carl Matthias, Zeichner, Maler und Kupferstecher , wurde 1758 zu Mannheim geboren, wo er bei Verhelst und Verschaffelt auch die Kunst erlernte, bis er nach Basel ging, um in Mechel’s Kupferstich-Fabrik zu arbeiten, die er aber bald wieder verliess. Er stach jetzt mit nicht grossem Glücke einige Blätter nach F. Schütz, verweilte dann eine Zeit lang am würtembergischen Hofe in Mömpelgard , und später wurde er Hofzeichenmeister des Für- sten von Nassau-Weilburg zu Kirchheim-Bolanden. In der Folge ging er wieder nach Mannheim , fortwährend mit seiner Kunst be- schäftiget. Er widmete sich dem Unterrichte, besonders auch der geographischen Zeichnung, denn wir glauben, dass jener K. M. Ernst mit dem unserigen Eine Person sei. Diese Charten erschei- nen zu Breslau von 1828–30 und zu eben dieser Zeit auch eine Anleitung zum Unterricht im Zeichnen. Unter seinen Werken er- wähnen wir: Die Mutter des Rubens 1775. Fürstbischof Friedrich Ludwig Franz . Die Bildnisse des Prinzen und der Prinzessin von Nassau-Weil- burg, in Farben. Scipio ’s Enthaltsamkeit 1776, ein Blatt, in welchem die Farben nach heraldischer Weise mit Schraffiren angedeutet sind.
Nagler’s Künstler-Lex. IV. Bd., 10
Einige Landschaften.
Anleitung für den Unterricht im Zeichnen, zunächst für Volks- schulen, 4 Hefte. Breslau, 1820. 8.
Leitfaden für den Unterricht im Zeichnen, zunächst für Mäd- chen, 2 Hefte. Breslau 1828. 4.
Wandcharte der biblischen Geographie. 9 lithographirte Blätter in gr. fol.
Wandcharte der östlichen und westlichen Halbkugel der Erde, 18 metallographirte Blätter in roy. fol. Landsberg und Zül- lichau 1830.
Wandcharte von Palästina, 4 lithographirte und illuminirte Blät- ter in roy. fol. Breslau 1828.
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