Ermels oder Ermel, Johann Franz, Historien- und Landschaftsmaler , wurde 1621 in der Gegend von Köln geboren. Er kam nach Doppelmair’s Antrag 1661 nach Nürnberg , und so könnte er mit obigem J. Ermel allerdings eine Person sein. Dieser Er- mels verließ in der Folge die Geschichtsmalerei und ergab sich ausschliesslich dem Landschaftsfache, worin er Beifall fand. Seine Bilder sind jedoch etwas dunkel, in der Composition, und im Baum- schlag aber gut.
Ermels hinterließ ausser seinen Gemälden auch schöne Zeich- nungen und geätzte Blätter. Erstere sind mit der Feder gefertigt oder getuscht, und letztere geistreich mit der Nadel ausgeführt.
Die Blätter dieses Künstlers sind mit I. E. f. oder mit einem Monogramm bezeichnet.
Eine kleine Landschaft mit Ruinen im Geschmacke Bremer’s, zu einer Folge. in 8. gehörig. Mit dem Monogramme.
Landschaft mit einer alten Ruine, deren Vordertheil einen Bo- gen bildet I. E. f. 4.
Die Landschaft mit einer Faunin und Bacchantin. F. Ermels
Die Landschaft, wo ein Mann ein altes Monument abzeichnet. F. Ermels fec. 4,
Landschaft mit Ruinen, Vieh und einer liegenden Hirtin. F. Er- mels fec. 1607. 4.
Landschaft mit einem Hirten, welcher den Hund füttert. Das Gegenstück. /
Landschaft mit antiken Monumenten. F. Ermels fec. 1607, qu. 4.
Landschaft mit Felsen und einer liegenden Kuh.
Das Todesjahr dieses Künstlers wird auf 1603 angegeben, allein mit Unrecht, wenn obige Blätter die Jahrzahl tragen. Wahr- scheinlich starb der oben bezeichnete Johann Ermel 16903, und un- ser Künstler später,
Eine Folge von 9 Bl. Landschaften mit Ruinen und antiken Fragmenten in Breemberg’s Manier, 6 in kleinerem, 5 in grösserem Formate, 8°., 4°., sind in Weigel’s Catalog von Kunstsachen III., S. 56 auf 4 Thlr. 12 gr. gewertet.
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