Erhard ist mehrmals im Bildnis vorhanden. Das alte Vignettenblatt des Künstlers Nachlass ist 1822 von Klein radirt; ein anderes erschien in F. Kettner’s Verlag zu Wien, F. A. Klein del

Erhard ist mehrmals im Bildnis vorhanden. Das alte Vignettenblatt des Künstlers Nachlass ist von Klein radirt; ein anderes erschien in F. Kettner’s Verlag zu Wien , F. A. Klein del, Joh. Passiniset etc.

Seine kupferstecherischen Arbeiten.

Im Frauenholzischen Verlag erschien 1815 die erste Lieferung

gegravierter Blätter, in Landschaften bestehend, davon 4 in

kl. 4. und 2 in gross hoch 4. Die sämtlichen Blätter sind

Compositionen des Künstlers, voll Gefühl und mit Fertigkeit

vorgetragen. Die zweite Lieferung seiner gravierten Blätter in

demselben Verlage enthält 12 Blätter von verschiedenem Format. An die vier letzten Blätter dieser Lieferung reihet sich:

Russische Munitionswagen, von Uhlanen bedeckt, ziehen am

Nürnberger Stadtgraben, vorbei. 1820. 28

Bei Frauenholz erschien noch von ihm Albrecht Dürer’s Haus

in Nürnberg , nach J. A. Klein (1816) qu. 4. Ingleichen 51 Bl.

Neu eröffnete Reitschule, gez. von Aegydius Touchemulin, rad.

v. Erhard. gr. 8.

Im Verlage von J. Grünling in Wien erschienen:

Ein Neujahrsbillett: aus einer mit Laubholz überwachsenen,

Felsenschlucht rinnt eine Quelle hervor, neben welcher ein

Stein mit der Inschrift MDCCCXIU liegt: etc. Dann vier Land-

schaften nach den im Salzburgischen gesammelten Studien, kl.

u. fol, bezeichnet J. C. Erhard fecit 1819. Man darf sie für

das Schönste erklären, was der im idyllischen Fache so zart-

denkend erscheinende Künstler geliefert hat.

Im Herzbergischen Verlag zu Nürnberg bei Riedel:

Zwei Platten mit russischem Militär in landschaftlicher Umgebung in kl. qu. fol. a.

Im Verlage von J. J. Kirchner in Nürnberg erschienen:

Sechs Blätter Prospekte, sämtlich gr. qu. Oktavform.

Für das bei J. Burgdorfer in Bern erscheinende Taschenbuch:

Die Alpenrosen.

Alter schützt vor Thorheit nicht (1821) kl. qu. 4. und der Bruder Juseph für denselben Jahrgang, nach König’s und Lory’s

Zeichnung.

Für den Architekten Gau radirte Erhard nach dessen Zeichnungen Ansichten aus Jerusalen: und die erwähnten Stationen.

Für Riedl in Wien radirte er zu einem Werke: Ansichten vom

Laxenburg, 2 Bl. in Umrissen zum Coloriren bestimmt.

Nach Gemälden von Scheyerer in Wien stach Erhard 4 Prospekte,

gr. qu. fol. (1818.)

Für den Hauptmann Viehbeck in Wien radirte er 5 Prospekte

in Umrissen, zum Coloriren bestimmt.

Für Ferdinand Kettner radirte er 4 Lieferungen. Die ersten 3

bestehen aus 7 Bl. und 2 und 3 immer aus 6 Bl. Sie

enthalten verschiedene Darstellungen, die 4. Lieferung aber besteht aus 6 vorzüglich gezeichneten Ansichten des Schneeberges,

gez. und radirt 1817.

Kettner verlegte noch folgende 2 Landschaften: 1) An einem Zaume und einem Stück Mauer vorüber führt ein Weg von der

Linken nach vorne. Am Ende des Gemäuers erhebt sich eine

Säule mit der Figur der Mutter Gottes, vor welcher ein Vor-

übergehender den Hut abnimmt etc. 1816; 2) Ebenfalls eine

Marter- oder Betsäule; rechts auf einer Anhöhe Bauernwohnungen unter Bäumen, weiterhin ein Dörchen. Berge in der

Ferne 1817.

Im Verlage zu Augsburg erschienen (früher in

Auch auf Stein zeichnete Erhard: z. B. für Buchner in Nürn- berg einige Blätter mit russischem Militär, ehe er nach Wien ging. — Auch fertigte er in jener Zeitperiode für Riedel in Nürnberg 3 Blätter, welche eine politische Tendenz haben. Sie sind ohne einen Namen flüchtig radiert, doch hat das dritte wirklich viel Gutes:

Napoleon’s Ankunft in der Unterwelt,

Der Bärentanz (Napoleon bis an das Gesicht als Bär behaart).

Große Rarität aus Frankreich. (Napoleon sitzt hoch auf einem Tische auf dem Sessel, ein Engländer in langem Rocke deutet hinaufwärts; vorne und rechts die Zuschauer.)

Sein Nachlass besteht aus 12 radierten Platten, gr. Med. Fol.

Von seinen Zeichnungen sind in Nürnberg nur wenige; die be- sten besitzt der Maler Klein und J. A. Börner, der Freund unseres

Künstlerbuchs.

Eine ausführliche Beschreibung seiner Blätter S. Sammler für

Kunst-und Alterthum in Nürnberg (I. H. 18 — 30.) Die biogra- phischen Nachrichten flossen aus der Feder des Stadtpfarrers Jarn- er.

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