Engelmann, Gottfried

Engelmann, Gottfried, Lithograph, wurde zu Mühlhausen 1788

geboren. Dieser Künstler bildete sich auf der Akademie zu Paris

unter Regnault, und er hatte bereits mehrere Zeichnungspreise er-

halten, als er nach München ging, um sich mit der Technik

der Lithographie bekannt zu machen. Er erlernte diese

Kunst bei dem Erfinder selbst und unter Ch. von Mannlich’s Leitung

und er ist der erste, der in Paris nach seiner 1816 erfolgten Rückkehr

diese neue Kunst einführte. Das Institut ertheilte ihm dafür das

günstigste Zeugniss und die Société d’encouragement beehrte ihn

mit einer silbernen Medaille, denn Engelmann ist ein trefflicher

Zeichner und schon seine ersten Proben, die er im Steindrucke

gab, erregten die schönsten Erwartungen, die in Frankreich nicht

getäuscht wurden. Die Lithographie gewann in Paris bald einen großen

Aufschwung, da sich selbst ausgezeichnete Künstler damit beschäftigten,

und gegenwärtig nimmt diese reizende Adoptivtochter Frank-

reichs mit ihrer in voller Kraft blühenden Mutter die erste Stelle ein.

Engelmann gab von 1817 an mehrere Werke heraus, und diese

unähnlich, so wie die früheren lithographischen Erzeugnisse in München,

theils als Dokumente der Entwicklungsgeschichte dieser jungen

Engelmann, Cornelis. — 4129 Lithographien, als Reproduktionen irreführender Compositionen, sind sehr merkwürdig, wenn sie auch von den Besten, Erscheinungen des Steindruckes weit übertragen werden. Engelmann gab 1617 ein Recueil d’essais lithographiques in 8. heraus und in Verbindung mit Berger ein Portefeuille géographique lithographique in 8. Aus seiner Anstalt ging eine bedeutende Anzahl von Blättern dieser Art hervor, unter welchen sich Blätter von den wichtigsten französischen Künstlern befinden: wie im Album lithographique, in den Fables choisies de la Fontaine etc. Engelmann ist durch Verfasser eines Manuel du lithographe. Engels, Gahnel — ein geschickter Perspektivmaler, von dessen Lebensverhältnissen unbekannt sind. Er arbeitete um die Mitte des 17. Jahrhunderts in seiner Vaterstadt, und lieferte Cabinettstücke und solche in größerem Formate, lauter Mauern, in denen er seine tüchtige Kenntnis in der Perspektive und Fleiss in der Ausführung offenbarte. Seine Gemälde stellen gewöhnlich Lustschlösser und andere ähnliche Gebäude, mit reizender Nachtbeleuchtung vor. Auch das Innere eines Gefängnisses mit spärlichem Lampenlichte malte er. In der Nikolaikirche und in der Katharinenkirche zu Hamburg sind treffliche innere Ausblicke von Kirchen mit biblischen Historien. Engels Gemälde werden oft für Werke berühmterer Meister aus- gegeben. Er selbst ist wenig bekannt.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_WYPrAAAAMAAJ