Endlich, Johann, Historienmaler , geb. zu Wien 1703, besuchte schon in einem Alter von 14 Jahren die Akademie und hatte sich der Liebe und des Unterrichts des Professors Maurer zu erfreuen. Bei Prof. Lampi (Vater) studierte er das Praktische der Malerei , so wie bei den Direktoren Caucig und Füger Zeichnung und Composition. Fleiß und Eifer beschleunigten ihn und so gewann er mehrere der von der Akademie ausgesetzten Preise für die besten Arbeiten, namentlich einen beim Zeichnen nach dem Runden für den Apollino; dann einen großen Preis durch Verfertigung des Ölgemäldes: Marcus Aurelius auf dem Sterbebette im Lager auf dem Marchfelde bei Wien, welches vortreffliche Bild sich in der fürstlich Esterhazischen Galerie zu Mariahilf befindet. — Den großen Reichels’chen Preis erhielt Ender durch das lebensgroße Gemälde: Orestes , von den Furien verfolgt, nachdem er seine Mutter Clytemnestra getötet hatte, um den Tod seines Vaters Agamemnon zu rächen. Ein vierter Preis, die große goldene Medaille, ward dem Künstler durch das Gemälde, wie Minerva vor den Augen des Ulysses Ithaca enthüllt, zu Teil.
Da man an ihm ein vorzügliches Talent zur Portraitmalerei fand, so erhielt er sehr viele Aufträge, und es blieb ihm sehr wenig Zeit übrig, historische Gemälde zu unternehmen. Von seiner Kunst zeugen die Portraite der Herzoginnen von Coburg-Kohary, Accer-
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