Elsholz, Ludmilla, Schlachten- und Genremaler zu Berlin , ein trefflicher jetzt lebender Künstler, der sich auf der Akademie derselben unter der Leitung des Professors Krüger gebildet hat. Er hat durch mehrere Werke seinen Ruf begründet, besonders durch Schlachtgemälde und andere militärische Scenen, die er mit Geist und Geschmack ausführt. Im Jahre 1853 malte er für den König vor Preussen die Völkerschlacht bei Leipzig , ein Bild, in welchem die leichte und kühne Zeichnung, die kräftige, trotz der bunten Uniformen doch harmonische Färbung die Stärke des Künstlers über seine Mittel beurkunden. In diesem Gemälde, so wie in vielen andern, zeigt Elsholz auch sein tiefes Studium in der Individualisirung, und Lebendigkeit in der Bewegung seiner Gestalten. Ausgezeichnet in Farbe und Haltung ist auch sein Wiedersehen auf dem Schlachtfelde, und auf der Berliner Ausstellung von 1835 war sein Gemälde, welches den Landmann vorstellt, wie er in der Schwüle der Aerndtezeit mit den Schnitterinnen unter einem Baume ruht, eines der vorzüglichsten. In demselben Jahre erschien seine Darstellung des Colbergischen Regiments, oder eine Scene aus der Schlacht bei Bautzen 1813 in einer gelungenen lithographischen Nachbildung von A. Remy. Das Gemälde besitzt Dr. Natorp in Berlin.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_WYPrAAAAMAAJ