Elsasser, August Friedrich, Landschaftsmaler zu Berlin , wo er 1811 geboren wurde. Er bildete sich auf der Akademie seiner Vaterstadt unter Leitung des Professors Blechen und machte bald die erfreulichsten Fortschritte. Später besuchte er zu seiner Ausbildung Italien , wo er sich unsers Wissens noch befindet, mit der Ausübung seiner Kunst beschäftigt. Er malte schon eine schöne Anzahl trefflicher Bilder, sowohl nach der Natur, als nach eigener Compaosition, lauter Werke, die ein mehrseitig gebildetes Talent beurkunden. Es offenbart sich in ihnen ein reiner Sinn für die Schönheit der Natur, poetische Auffassung, ein leichter und graziöser Vortrag und Kraft der Ausführung.
Von 1832 an sah man mehrere seiner Erzeugnisse auf der Kunstausstellung zu Berlin, die mit besonderem Lobe erhoben wurden; In Dr. Kugler’s Museum wurde 1854 S. 335 ein solches Gemälde, welches einen Blick aus dem Volskergebirge nach dem Meere, unweit Terracina , gewährt, mit Begeisterung beschrieben und beurtheilt. In diesem Bilde athmet Freiheit und Geist, es ist eine wahre Apotheose der Natur, das Gebilde einer Phantasie, die sich mit freier Liebe in die Arme der Natur schwingt. Es ist das Werk einer genialen jugendlichen Kühnheit, die dem gebühten und erstarkten Talent, in welchem sie sich fühlt, freien Lauf lässt. Das Talent hat hier seine volle Kraft und seinen Reichthum entwickelt,
Erhabenen Schwung und Freiheit gezeigt. Begeistert erhebt der Referent den Reichthum von Theilen, die Kraft der Massen, die leichte Grazie und die Harmonie, er findet darin den reinsten Er- guss der Begeisterung.
Dieses herrliche Bild ist 7 Fuß breit.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_WYPrAAAAMAAJ