Elliger, Ottomar, Historienmaler, der Sohn des obigen, wurde 1666 zu Hamburg geboren. Er erlernte die Kunst bei seinem Vater in Hamburg und ging mit diesem nach Berlin , kehrte aber nach dem Ableben des älteren Elliger nach Amsterdam zurück, wo ihn Lairesse in seine Schule aufnahm. In dieser Stadt malte er auch eine Menge historischer Stücke und Plafonds, lauter Werke, die mit Beifall aufgenommen wurden. Er ahmte seinen Meister Lairesse nach, und in seinen besseren Stücken ist die Farbung und die Composition lobenswerth; in der letzteren Zeit aber lieferte er ganz schlechte Pinseleien. Später kam er in kurmainzische Dienste, und 1732 starb dieser Künstler in nicht erfreulichen Verhältnissen, in Folge einer unordentlichen Lebensart.
Elliger hat zur Verschönerung von typographischen Werken mehrere Blätter gestochen und auch Houbracken, P. A. Kilian und Verkolie haben einige seiner Bilder in Kupfer gebracht.
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