Ekels, Jan

Ekels, Jan, der jüngere Sohn des obigen, wurde 1750 zu Amster- dam geboren und von seinem Vater in der Kunst unterwiesen, bis er die Akademie seiner Vaterstadt besuchte, wo er in der ersten Klasse den goldenen Ehrenpreis gewann. Später reiste er zu sei- ner weiteren Ausbildung nach Paris , verließ aber nach zwei Jahren diese Stadt wieder und begab sich nach Amsterdam , wo er mit marki- gem und kräftigem Pinsel verschiedene Genrestücke malte, beson- ders Szenen aus dem wirklichen Leben. Im Jahre 1783 bereiste er mit Daniel Dupre und Jakob Cuyper den Rhein, und auch die Gal- erien zu Düsseldorf und Mannheim besuchte er, überall dem Stu- dium der Kunst obliegend. Die Gemälde dieses Künstlers, welcher länger holländischer Schule Ehre machte, sind nicht zahlreich, denn er malte nur nach Gemächlichkeit und überdies machte er einen Alters von 30 Jahren, denn er starb schon .

Lorenz, Lithograph , wurde 1701 in Schwe- den geboren, kam aber in seinem 45ten Jahre nach Sachsen , wo er auf einem kleinen Gute bei Jena als Oekonom lebte, bis ihm der Krieg seinen friedlichen Erwerb raubte. Jetzt entschloss er sich sein Leben der Kunst zu widmen, was er von seinem 24sten bis zum 30sten Jahre auf den Akademien zu Wien, München und Augsburg mit solchem Fleiß that, dass er nach dieser Zeit sein eigentliches Auskommen gesichert sah, namentlich durch die vor- nehmlichsten Anerbietungen des Königs von Würtemberg, der ihn zum Professor und Direktor des neu errichteten lithographischen Instituts zu Stuttgart ernannte.

In den ersten fünf Jahren seiner Studien gab er mehrere Hefte heraus, welche als Vorschriften in den Schulen gebraucht wurden und hierin zeigte Ekeman schon sein entschiedenes Talent für das Landschaftsfach. Er lithographierte auch mehrere grosse Landschaften und architektonische Ansichten nach Adam, P. Hess, Wagenbauer, Quaglio. Ekeman hielt sich in seinen Nachbildungen stets an den Geist und Charakter der Natur des Originals, welches er mit Treue wiedergab. In dieser Hinsicht, und was Kraft und Deutlichkeit der Gründe betrifft, sind seine Landschaften nach be- rühmten Meistern ausgezeichnet.

In der letzten Zeit beabsichtigte er ein Werk: Malerische An- sichten aus Deutschland, der Schweiz und den nächstliegenden Ländern, mit Text von G. Schwab; allein der Tod schloss die Ar- beit nach dem ersten Hefte ab. Im letzten Lebensjahre entledigte sich eines Auftrages des Königs, nämlich der lithographirten

Darstellung der Viehherden auf den k. Gütern.

Ekeman - Alcsson starb 1828 in dem Rufe eines geachteten Künstlers.

Ekieser, Kupferstecher in der ersten Hälfte des 17ten Jahrhunderts.

Blätter von seiner Hand findet man in Johann Jakobi’s Ritterkunst von 1616. Auch für die romanische Baukunst, von demselben 1610 übersetzt, lieferte er Stiche. Sie sind mit seinem Namen, mit E. K. fe. oder mit einem Monogramme bezeichnet.

Ekhout, S. Eeckhout. Ekkertsberg, S. Echersberg.

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