Eine Cariatyde, eine junge Frau in antiker Kleidung vorstellend

Eine Cariatyde, eine junge Frau in antiker Kleidung vorstellend, ein sehr geistreiches Blatt, nach Parmesano’s Zeichnung. H. 4 Z., Br. 1 Z. 7 L.

Zwei Cariatyden an einander, mit Falcone’s Zeichen. H. 6 Z. 7 L., Br. 4 Z. 1 L.

Apollo und Marsias, ersterer im Begriffe den letztern zu schinden, nach Parmesano, mit Falcone’s Zeichen. H. 5 Z. 3 L. (?)

Bellona , eine kleine weibliche Statue mit der Rechten haltend, geätzt und mit dem Grabstichel übergangen, ohne Namen und Zeichen. H. 10 Z. 2 L., Br. 7 Z. 6 L.

Das Grabmal, welches oben das Bild der heil. Jungfrau und unterhalb einen sitzenden Mann mit einem Buche vorstellt, nach Parmesano’s Zeichnung. H. 11 Z. 3 L., Br. 8 Z. 2 L.

Die spätern Abdrücke sind retouchirt, und man kennt sie an dem Grunde der Madonuna. Im ersten Drucke ist er weiss, im spätern mit Taillen bedeckt. Die retouchirten Abdrücke sind mit:

Ang. Falco bezeichnet.

Man hat von diesem Blatte eine gute anonyme Copie. Man erkennt sie an der umgekehrten Fackel des Genius zur Rechten;

diese ist im Originale sechsmal und in der gleichseitigen Copie siebenmal gebunden. Sie ist in gleicher Grösse, H. 4 Z. 6 L., Br. 6 Z. 8 L. (2). Sehr zierlich gezeichnet, St. Georg auf dem bäumenden Pferde, im Begriff, die Adöpigs- tochter vom Drachen zu erreichen. Ein schönes Blatt ohne Zei- Derselbe Heilige, wie er den Drachen mit der Lanze durchbohrt. ' Die Jungfrau erhebt im Grunde die Hände zu Gott, ohne Zeichen. H. 5 Z., Br. oben 9 Z., unten 9 Z.

Die Sirene, welche Seepferde zähmt, vor ihr ein Triton mit der Nayade und in der Mitte Amor auf dem Delphin, anglich nach Parmesano’s Zeichnung. Unten links liest man: Ang. f., Falcone, und zwar nur im zweiten Drucke, im ersten nicht. H. Der Kampf von mehreren nackten Männern, bezeichnet: Ang. Falcone 1610. H. 0 Z. 8 L., Br. 11 Z. 2 L.

in Fries mit Laubwerk, wo man neben andern den Pan mit einem Korb voll Früchte sicht, im Geschmacke P. Farinati's. Links am Rande sind die Buchstaben: A. F. H. 7 2 Z. 8 L., Br. 11 Z. 90 L.

Apollo auf dem Parnas, mit der Maske in der einen und mit der Flöte des Pan in der andern Hand. Neben ihm frisst Pegasus Blät- ter: Ang. f. H. 8 Z. 2 L., Br. 11 Z. 4 L.

Brulliot diet. des monogr. I. Nro. 332 erkennt noch ein ande- res Blatt als Falcone’s Werk, das Bartsch unter die anonymen zählt. Es ist mit A F bezeichnet, und stellt die Anbetung der Hir- ten nach Rafael dar.

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