Ein k. Münz- und Antiken-Cabinet vorschlug, durch ihn alle wichtigen Denkmale dieses wahrhaft kaiserlichen Museums abzeichnen zu lassen; um so in der Folge eines der kostbarsten Werke der Mit- und Nachwelt zu überliefern. Nach vieljähriger Anstrengung wurde er mit der Anstellung bei dem Cabinet als Cabinets-Zeichner und Kupferstecher auf das ehrenvollste belohnt. Aber nicht allein Antiken richtig und geistreich zu copiren, war das alleinige Bestreben des jungen Mannes, sondern mit diesen die Ausbildung der Historienmalerei zu befürdern. Im Jahre 1821 war für die weitere Ausbildung seines Talentes einer seiner sehnlichsten Wünsche in Erfüllung gebracht. Der verdienstvolle Direktor Steinbüchel wurde auf Befehl seiner Majestät des Kaisers nach Venedig und Salzburg abgeordnet, und nahm Fendi mit sich. Das Museo Tiepolo sollte übernommen, die Ausgrabungen um die alte Juvavia planmäßig geleitet werden. Die herrlichen Kunstwerke alter und neuerer Zeit machten den größten Eindruck auf Fendi; Titian’s, Tintoretto’s, Pordenone’s, J. Bellini’s und P. Veronese’s Werke fesselten seinen Blick. Er suchte sie in strengen Copien nachzumachen und zeichnete dabei auch sehr viele Antiken in Aquileja und Venedig, dann Landschaften, Marinen, malerische Scenen auf dem Markusplatze u. dgl.
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