Ein großer Baum zur Linken, dessen Krone man nur teilweise sieht, rechts ein Stein und im Grunde zwei Fichten. H. 4 Z. 9 L., Br. 6 Z.
Die Mineral-Brunnen, eine Folge von 4 Bl. H. 4 Z. 6–7 L., Br. 6 Z.
Die Wassermühle auf zwei Felsen, zwischen welchen das Wasser strömt, links ein Mann mit dem Kinde. H. 4 Z. 10 L., Br. 7 Z.
Der grosse Erdhügel, welchen zur Linken ein Fluss benetzt, auf der entgegengesetzten Seite sitzt ein Mann und ein Weib auf der Erde. H. 5 Z., Br. 7 Z.
Der durch den Wald schlängelnde Fluss, rechts zämmert ein Mann einen Kahn. H. 5 Z. 2 L., Br. 7 Z.
Der erste sehr seltene Abdruck hat die bezeichnete Grösse, später wurde die Platte links und oben verkleinert; diese ist nur 4 Z. 3 L. hoch, und 4 Z. 9 L. breit. Hier mangelt die Baumgruppe zur Linken des ersten Druckes.
Die Mühle rechts erhöht, das Rad von einem Elssee getrieben, der eine doppelte Cascade bildet, links sitzt an der Brücke ein Mann am Baumstamme. H. 5 Z. 1 L., Br. 7 Z. 3 L.
Landschaft mit einem Dorfe und einer Brücke über dem Fluss, auf welcher ein Mann mit dem Bündel geht; im Grunde zwei Fichten.
Eine Landschaft mit zwei Männern und einem Hund. H. 3 Z. 1 L., Br. 7 Z. 3 L.
Dieses schöne Blatt kannte Bartsch nicht.
Blätter in Schwarzkunst: La D
Venus und Amor: ein Blatt von mittelmässiger Zeichnung, und dem Everdingen beigefügt. H. 6 Z., Br. 4 Z. 8 L.
Die drei Kapuziner, ein Blatt von sehr dunklen Tönen, aber gut gezeichnet, und von schöner Wirkung. H. 3 Z. 6 L., Br. 5 Z. 5 L.
Die 57 Bl. zu Heinrich von Alcmaer’s Reinecke Fuchs. H. 3 Z. 3–6 L., Br. 4 Z. 2–3 L.
Professor Gottsched hat 1752 das Gedicht nach der holländischen Übersetzung gesetzt, und dieses Werk, das Everdingen zu diesen Blättern machte, erhielt später der Herzog von Marlborough. Die Sammlung dieses Fürsten wurde 1812 zu London versteigert, und da erstand sie H. Huhbert für 85 Pf. Sterling.
Randlinien, wo die Platten nicht abgeschnitten und mit viel Platten- Graut (Braamdrucke) versehen sind, für 50 Thaler ausgeboten. Bei dieser Capitalfolge ist auch das Titelblatt mit der Unterschrift in Versen; die Nro. 51 A, die verworfene Platte, ist hier ebenfalls dabei, so wie das Blatt von L. v. d. Vinne, dem Schüler Berghem’s, das immer für Everdingen’s Arbeit galt.
In demselben Cataloge ist S. 25 £: Gottsched’sche Übersetzung dieser Fabel mit Kupfern von Everdingen auf 10 Thlr. gewertet.
In der zweiten Abtheilung dieses Cataloges sind S. 122 zwei Landschaftszeichnungen in Bister auf 14 Thlr. geschätzt. Diese geistreichen Blätter sind in qu. 12.
In der dritten Abtheilung sind S. 60 einige Blätter in Kupfer, im alten Drucke vor der Retouche, auf 1 Thlr. gewertet.
Die Blätter dieses Künstlers sind gewöhnlich mit AVE, oder auch mit dem vollen Namen bezeichnet. Ausführlich beschrieben sind sie bei Bartsch,
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