Eichler, Mathias Gottfried

Eichler, Mathias Gottfried, Zeichner und Kupferstecher , der Sohn des obigen, wurde zu Erlangen 1748 geboren. Die Anfangs- gründe der Zeichenkunst lehrte ihn sein Vater und im Graviren Fertigte ihn G. Rugendas und J. G. Thelot, bis ihn Aegid Verhaelst auf 6 Jahre in die Lehre nahm. Mit diesem zog er nach Mannheim , wo er auch die Akademie besuchte, und bis ver- blieb. Zu dieser Zeit rief ihn H. v. Mechel nach Basel , um an dem Stiche der Düsseldorfer Gallerie Theil zu nehmen. Nach ei- nigen Jahren zog er nach Bern, wo er für Buchhändler arbeitete, und die von Dunker radirten Platten der bernischen Eisgebirge ausstach. Ein Gleiches verhält sich mit mehreren Landschaften, die Philipp Hackert diesen beiden Künstlern aus Rom zuschickte. Zu dieser Zeit versuchte er sich auch in der Aetzkunst und lieferte erste Versuche für Ritter’s Memoire abrege et Recueil de quelques antiquites de la Suisse etc. Berne 1788.

Später kam Eichler nach Herisau zu Walser, um an den russischen Prospekten zu arbeiten, die damals colorirt wurden und grosses Aufsehen erregten; dann nach Bern und endlich nach Augsburg , wo er noch 1818 der Kunst lebte.

Unter seinen Blättern erwähnen wir noch:

Das jüngste Gericht für das Düsseldorfer Galleriewerk.

Das Bildnis des Salomon Gessner, nach A. Graff, von Dunker geätzt, fol.

La petite famille suisse, nach S. Freudenberger, fol.

Sechs Blätter colorirte Berner Stadttrachten, (Premier cahier des differens habillements de la Ville de Berne), nach Freudenberger, 3,

Plan und Tafelriss der Stadt Bern, nach E. Sinner’s Zeichnung, r. qu. fol.

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