Edwards, William, ein geschickter Architekt , wurde im Kirch- spiele Eglwysilan in der Grafschaft Glamorganshire geboren. Von der Natur mit Talent zur Kunst ausgestattet, fing er an sich selbst in derselben zu bilden. Das erste grosse Werk des Künstlers, das man einzig in seiner Art hält, ist die erbaute Brücke über den Taff in Wales , deren Bogenspannung über eine Wasserfläche von 147 Fuss geht. Der Künstler zeigte hier Graziosität der Zeichnung und ungewöhnliche Kühnheit der Ausführung. Näher be- schrieben ist diese Brücke in Chalmer’s General biographical Dic- tionary XIII. 65,
Edwards erwarb sich durch diesen Bau allgemeinen Ruf, und nach Vollendung desselben im Jahre 1755 wurde ihm die Ausführung anderer Brücken in Süd-Wales übertragen. Zwei derselben führen über die Usk und eine andere mit drei Bogen über den Tawy- Strom. In Caermarthenshire erbaute er die Bettws-Brücke mit ei- ner Bogenspannung von 45 Fuss. Ferner baute er die Llandovery- Brücke und die Wychbree-Brücke über den Tawy. In Glamorganshire errichtete er die Aberavon-Brücke, welche 70 Fuss in der Spannung erhielt. Von ihm erbaut ist auch die Glasbury-Bridge über den Hay in Brecknockshire,
Edwards machte wirklich Epoche in der Brückenbaukunst, denn überall beurkundete er den genialen Künstler. Dabei war er ein Mann von unbeugsamer Rechtlichkeit und der Lehrer und Vorste- her einer sehr großen Methodisten-Gemeinde, die er durch ein- dringliche Predigten und durch exemplarische Frommeit leitete. Man nannte ihn den Wohlthäter seiner Gemeinde. Der Tod er- eilte diesen Mann 1789 in Eglwysilan.
Sein Sohn David Edwards ist ebenfalls sehr geschickt im Brückenbau,
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