Eckardt, Johann Christian, Kupferstecher , geboren zu Laufen am Neckar im Königreich Württemberg , hatte schon in frühester Jugend so Hoffnungsvolle natürliche Anlagen zum Zeichnen entwi- ckelt, dass er die Aufmerksamkeit einiger Kunstfreunde auf sich zog, und durch Vermittlung derselben in seinem 14ten Jahre in die herzoglich-württembergische Karls hohe Schule als Eleve auf- genommen wurde, wo er, neben dem genossenen Unterrichte in sprachen und wissenschaftlichen Gegenständen, sich Anfangs vor- zugsweise der Civil-Baukunst unter der Leitung des Hofarchitek- ten Fischer zuwendete. Zu jener Zeit componierte er ein den Zög- lingen der Akademie zur Preisaufgabe vorgeschriebenes Monument, dann auch den Plan, die Elevation und den Durchschnitt einer Bibliothek.
Da sich jedoch damals für Architekten nur sehr beschränkte Aus- sichten darboten, so verließ er auf Anrathen diese Kunst und erlernte unter der Leitung des damaligen Galerie-Direktors Guibal und des berühmten Professors G. v. Müller die Kupferstecherkunst; zeichnete daselbst auch nach der Natur, wie nach Original- gemälden.
Bekannt sind von ihm von 1780 der Kupferstich des in der kö- nigl. württembergischen Galerie zu Ludwigsburg befindlichen Por- traits des Martin de Meytens, ersten Malers am Wienerhofe, von demselben selbst gemalt; dann eine Madonna in rossem Formate,
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