Duvivier wurde auch verwendet bei der Ciselierung der Bronze der Vendôme Säule. Er ertheilt zugleich Unterricht im Figurenzeichnen, in der Landschaft und im Ornamente. Auch Perspektive und bei H. de Kock das Zeichnen und setzte hierauf unter der Leitung des Paul Kock seine Studien auf der Akademie zu Antwerpen fort, wo er nach und nach alle Preise erhielt. Sehr jung emigrierte er nach Paris , um unter Suvée zu studieren, der ihm 1788 auch den ersten Preis der Malerei zuerkannte. Im folgenden Jahre reiste Duvivier nach Paris, wo er vier Jahre blieb, worauf der Künstler in Begleitung Dandrillon’s, Tertre’s und Cornelissen’s die vorzüglichsten Städte Italiens besuchte. Er studierte hier überall die vorzüglichsten Meisterwerke und bereicherte sein Portefeuille mit vielen schönen Zeichnungen. Nach seiner 1796 erfolgten Rückkehr wurde er mit Achtung überhäuft, und sein Hector, welcher von den Trojanern und von seiner Familie beweint wird, erhielt solchen Beifall, dass dem Künstler zur Belohnung von Seite des Gouvernements ein Atelier im Museum der Künste eingeräumt wurde. Abgebildet ist dieses Gemälde in de Bast’s Annales du Salon de Gand p. 170. Diesem Werke folgten mehrere andere, und eine große Anzahl von Zeichnungen. Er versuchte sich auch in der Radierkunst. Man kennt von ihm einige Musen, die er nach eigener Composition und Zeichnung in Kupfer brachte. In diesen Blättern vereinigt sich Strenge mit Eleganz des Stils und auch sein Stichel ist nicht weniger korrekt, als sein Crayon.
Duvivier’s Gemälde zieren Paläste und Cabinetts, wo man sie ihrer Zierlichkeit wegen schätzt. Besonders schön ist die Hamadryade und der Jäger im Besitz des H. de Keratry. Van Hultem liess durch de Ghendt für die Bücher seiner Sammlung eine schöne Vignette nach Duvivier’s Zeichnung stechen: das Studium vorstellend.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_WYPrAAAAMAAJ