Dusart hat auch Blätter gestochen, in einer freien und geistreichen Manier. Er radirte

Dusart hat auch Blätter gestochen, in einer freien und geistreichen Manier. Er radirte, verband die trockene Nadel mit dem Grabstichel und auch in Schwarzkunst lieferte er Blätter, die er ebenfalls sorgfältig vollendete. Es gehören ihm indossen nicht

Dusart oder Du Sart, Cornelius. 29

alle Blätter an, die ihm beigelegt werden. Einige fertigte J. Gole nach Dusart’s Zeichnung. Bartsch P. gr. V. 467 schreibt ihm folgende Blätter zu: Die Schreier; drei Bauern, von denen der im Vorgrunde den Krug empor hebt und der dritte raucht. Cor. du Sart f. 1685. H.3 Z. 8 L., Br. 2 Z. 8 L.

Die Büste eines Lachenden, der mit der Rechten den Daumen zeigt. C. du Sart f. H.3 Z. 8 L., Br. 2 Z. 11 L. Sehr selten.

Zwei Bauern, welche in der Schenke singen; Cor. du Sart 1685.

— H.3 Z. 10 L., Br. 3 Z. 7 L. / Mit leichter Nadel gefertiget.

Später erhielt die Platte eine ovale Form. Durchmesser der Höhe 3 Z. 10 L., Br. 2 Z. 10 L.

Dusart hat diesen Gegenstand zweimal gestochen und zwar mit Veränderungen. Diese Repetition ist noch delikater und sorgfältiger behandelt, und besonders an den zwei Krügen oben rechts zu erkennen, während das obige Blatt nur einen zeigt.

Der fröhliche Trinker mit Pfeife und Glas auf einem Fasse sitzend, wie das vorhergehende mit: Corn. du Sart. 1685 be- zeichnet. H. 4 Z. 6 L., Br. 4 Z. 4 L.

Die zwei Sängerinnen, der Pendant der oben bezeichneten Re- petition der beiden Sänger. Corn. du Sart. f. 1685. H. 4 Z. 2 L., Br. 4 Z. 1 L.

Das betrunkene Ehepaar: Corn. du Sart f. 1685. H. 4 Z. 8 L., Br. 3 Z. 10 L.

Fünf trinkende und singende Bauern, und ein anderer stehend der die Violine spielt (Le violon debout). Eben so bezeichnet. H. 5 Z., Br. 4 Z. 8 L.

Der alte Bauer, welcher eine Alte küsst. Corn. du Sart f. 1685. H. 5 Z. 9 L., Br. 4 Z. 5 L.

Eine junge Bäuerin mit ihrem Geliebten nach rechts gehend und dem alten Manne ein Lebewohl winkend (Le cocu). Ebenso bezeichnet und in gleicher Größe mit dem vorhergehenden.

Der tanzende Hund. Corn. du Sart 1685. H. 6 Z. 2 L., Br. 5 Z. 5 L.

Ein Weib in der Stube, wie ihr eine Alte am rechten Fuss schröpft (La ventouse). Corn. du Sart fecit et invent. 1685. H. 8 Z. 2 L., Br. 6 Z. 6 L.

Der Dorf-Chirurg, welcher die Armwunde des Bauern sondirt, ebenso bezeichnet, und in gleicher Größe mit dem obigen.

Der Schuster, der einer Bäuerin Schuhe anmisst: Corn. du Sart fecit et invent. H. 8 Z. 4 L., Br. 6 Z. 6 L. Die ersten Ab- drücke haben J. Gole’s Adresse, auf den zweiten ist sie ausge- wischt.

Eine Stube mit mehreren Menschen, darunter ein sitzender Vio- linspieler (Le violon assis). Corn. du Sart f. 1685. H. 10 Z. 2 L., Br. 8 Z. 11 L.

Die Abdrücke, in welchen sich die Spuren der Walze nicht zeigen, sind sehr selten; in den gewöhnlichen zeigen sie sich in einem leicht graulichen Ton.

Das Dorffest, das beträchtlichste unter Dusart’s Werken: Corn. du Sart f. 1685. H. 9 Z. 2 L., Br. 12 Z. 2 L.

Blätter in Schwarzkunst.

Der lesende Alte: Corn. Dusart fecit et invent. H. 7 Z. 2 L., Br. 5 Z. 8 L. Selten.

Der Barbier. Eben so bezeichnet und sehr selten, H. 9 Z. 4 L., Br. 7 Z. 7 L.

Die Tabakpräsentation: Corn. Dusart pinxit et fecit, 1685. H. 1 Z. 3 L., Br. 9 Z. 7 L. Sehr selten.

Die zwölf Monate in 12 Bl., von denen nur acht dem Dusart angehören, die übrigen sind von J. Gole. H. 7 Z. 4 L., Br. 5 Z. 8 L.

Die öffentliche Freude bei Gelegenheit der Einnahme von Namur durch Wilhelm III. von England, den 2. Sept. 1605.

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