Durach, Johann Baptist

Durach, Johann Baptist, Zeichner und Maler, wurde 1724 zu Wangen im Algau geboren. Schon früh von angeborner Neigung zur Kunst gezogen, widmete er jede müßige Stunde der Zeichen- kunst und brachte es hierin ohne Lehrer endlich zu schönem Re- sultate, doch war er nur Dilettant, bis er an dem Domherrn Gra- fen von Seinsheim einen Gönner fand, der ihm Gelegenheit ver- schaffte, seinem Lieblingsstudium mit allem Eifer obzuliegen. Durach besuchte mit dem Grafen die merkwürdigsten Städte Deutschlands und zuletzt schickte ihn dieser auf seine Kosten auf die Akademie zu Bologna . In der Folge durchwanderte er auch andere Gegenden Italiens, überall dem Studium und seiner Kunst obliegend.

Er malte mehrere Bilder, die nach Deutschland kamen, und nach fünfjährigem Aufenthalte in dem Lande der Kunst ging er nach Salzburg zurück, wo er mit Maria Barbara Kelz, die eben- falls zeichnete und malte, und durch ihre mit Seide eingelegten Bilder Beifall fand, in ein eheliches Bündniss trat.

Durach machte sich in Salzburg bald bekannt, besonders beliebt war er am Hofe des Fürstbischofs Leopold Ernst von Firmian zu Passau. Im Jahre 1781 liess er sich mit seiner ganzen Familie in Passau nieder, wo er 1709 auch starb.

Durach malte Altarbilder und Bildnisse. Unter die grösseren und merkwürdigern Stücke gehört das Choraltarblatt der Himmelfahrt Mariä mit den lebensgrossen Gestalten der Apostel in Niedermünster zu Regensburg . Kein anderes mit dem Bildnisse St. Rupert’s ist in der Pfarrkirche zu Hallein, und im Schlosse Weingarten ein Gesellschaftsstück, das damals 300 fl. gekostet haben soll. Mehrere seiner Bilder waren in Leopoldskron.

Mehreres über die Lebensverhältnisse dieses Künstlers S. Pillwein’s Lexikon salzburgischer Künstler.

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