Dupuis, Charles

Dupuis, Charles, Zeichner und Kupferstecher , geb. zu Paris 1605, gest. daselbst 1742. Er war Schüler von C. Duchange, bei dem er sein Instrument mit Geschicklichkeit handhaben lernte. Seine Blätter sind meistens vorgeätzt, in Portraiten und geschichtlichen Darstellungen bestehend.

Dupuis wollte in England sein Glück versuchen, konnte aber daselbst das Klima nicht vertragen, und kehrte wieder nach Paris zurück, wo er Mitglied der Akademie wurde. Zu seinen besten Blättern gehören:

Nicolaus Coustou, nach Le Gros.

Nicolaus Largillière, nach Gueulien, beide in fol. und bei sei- ner Aufnahme in die Akademie gestochen, 1730. Marie Francoise Perdrigeon, als Vestalin, nach Raoux 1736, ein Blatt, im ersten Drucke vor der Schrift.

Ludwig XV., Büste, nach Rigaud, 1719,

Heinrich von Guise, le Balafre, für die Folge von Odieuvre, für den er noch andere Bildnisse stach.

Die Predigt des Johannes in der Wüste, eine sehr schöne und reiche Composition nach C. Maratti, gr. qu. fol. für Crozat’s Werk.

Alexander Severus, nach N. Coypel, gr. qu. fol. (Galt bei Brandes 4 Rthir. 8 gr.)

Ptolemäus Philadelphus, das Gegenstück, nach demselben. Solon und Trajan dieser Folge hat Duchange gestochen.

Cupido besiegt den Pan, fol.

Die Ruhe der Diana mit ihren Nymphen, gr. qu. fol.

Amor hindert die Armida den schlafenden Rinaldo zu tödten, gr. qu. fol. Alle nach A. Coypel.

Der Uebergang über den Rhein, nach Lebrun, gr. qu. fol.

Die Vermählung der Maria, nach Karl Vanloo, gr. fol. Sehr schön im guten Drucke.

Karl I. im Gefängnisse, nach Raoux; gr. qu. fol.

L’Occupation selon l’Age, nach A. Watteau, gr. qu. fol.

Leçon d’Amour, nach demselben, Gegenstück.

Le philosophe maroc, nach N. Lancret, gr. qu. fol.

A ln

Dupuis, Nicolaus Gabriel. 21

Le Glorieux, nach demselben.

Mehrere Blätter nach A. Watteau für eine grosse Folge, wovon auch Cochin, Caylus, Silvestre, Tremoliers und andere gestochen haben.

Seine Blätter bezeichnete er gewöhnlich mit D.

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