Dunstan, der Heilige, ein Benediktiner, der im 10ten Jahrhun- dert unter König Edred an der Spitze der englischen Geistlichkeit stand. Er machte sich nicht nur durch eifriges Bibelstudium, son- dern auch als Maler, Calligraph und Musikus berühmt. Das Werk seiner Hände waren auch zwei Glocken für die Abtei von Abing- ton, und für die Abtei von Glastonbury fertigte er viele Rauch- fässer, Kreuze und Messgewänder, als er daselbst noch in der Clausur war. John von Glastonbury, der um das Jahr 1400 lebte, versichert, dass Dunstan viele Bilder von Gold, Silber, Eisen und Kupfer ausgeführt, und alle gleichzeitigen Künstler übertroffen habe. Der gelehrte Hickes hat eine Malerei des Dunstan, die sich in einer Handschrift befindet, in Kupfer stechen lassen. Sie stellt den Heiland vor, zu dessen Füßen Dunstan kniet. Über dem
Heiland liest man die Worte: Pictura et scriptura hujus pagine subtus visa, est propria manu Sci. Dunstani. Die Handschrift be- findet sich in der Bodleianischen Bibliothek zu Oxford . Abgebil- det ist die Miniatur in Hickesii Thesauro ling. Septent. J. 144., und in Warton’s History of english poetry handelt sie zweite Dis- sertation: De vita S. Dunstani. S. auch Fiorilo Geschichte der Künste in England . S. 20.
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