Dunker, Philipp Heinrich

Dunker, Philipp Heinrich, Landschaftsmaler und Kupferste-

cher, der Sohn des Balthasar Dunker, wurde in Bern geboren,

begab sich aber als ausübender Künstler nach Nürnberg , wo er für

Frauenholz beschäftigt war. Anfangs malte er Schweizerprospekte,

in Aquarell, mehreres für die zierliche Sammlung „der Voyages

pittoresques“, widmete sich aber später in Nürnberg ausschliess-

lich der freien Darstellung mit der Radiernadel. Er machte eigene

Compositionen in Kupfer , andere von Klein, und lieferte mehrere

kleinere und grössere Landschaften, von denen einige mit dem

löblichsten Fleisse ausgeführt sind. Seine Landschaften sind mit

menschlichen Figuren und mit Thieren staffiert, und diese mit Na-

turwahrheit wieder gegeben.

Dunker ist auch als ausgezeichneter Colorist in den Blättern nach

Wilhelm Kobell, H. Roos, Weenix und Vernet zu erwähnen. Das

Paar solcher Blätter ist bei Schenk und Gerstäcker in Berlin um

fl. zu haben. Auch bei den Abbildungen in der Naturge-

schichte der Vögel Deutschlands hat er die letzte Hand ange-

nommen. Zu seinen Kupferstichen erwähnen wir:

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