Ciampelli, Agostino, Maler zu Florenz , lernte bei Santo Titi, und ging dann nach Rom , wo er viele Aufträge bekam, die ihm den Ruf eines der besten Künstler jener Stadt erwarben. Clemens VIII. übertrug ihm mehrere Gemälde im Vatikan und im Lateran. Dieser Künstler ist zwar minder tief und erfindungsreich, als der Meister, aber geschickt in der Wahl schöner Gegenstände, ein gu- ter Zeichner und heiterer Colorist, gegen die Gewohnheit der Flo- rentiner Schule. Nur hat er zuweilen etwas Rohes und Hartes und missbraucht das Roth in der Färbung. Als seine Hauptwerke nennt Lanzi I. 181. die Heimsuchung in S. Stefano di Pescia zu Rom, und die Fresken der Sakristei und der Andreacis Capelle in der Jesus- kirche daselbst.
Seine Gemälde hat er in einem eigenen Buche fleißig nachge- zeichnet,
Er starb 1640 62 Jahre alt, als Oberaufseher des Kirchenbaues zu St. Peter. Ph. Thomassin, V. Regnartius, A. Vicentino u. a. haben nach ihm gestochen.
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