Chereau, Jakob, der junge genannt, Zeichner und Stecher mit der Nadel und dem Grabstichel, geb. zu Blois 1604, gest. zu Paris 1776. Er war ein Bruder von Franz und Schüler desselben, auch an Ruf nicht geringer. Er stach ebenfalls Porträts und Historien, nur wenigert als sein Bruder, was einzig seinem Rufe fehlt. Nach dem Tode desselben verließ er die Stecherkunst, um den Kupferstichhandel zu treiben.
Seine vorzüglichsten Werke sind:
Johann de Saanen, Bischof von Senez, ein ausgezeichnetes Blatt nach Raoux, gr. fol.
Georg I. von England, in 4. Selten.
Bildnis Philipps von Orléans.
Johann von Aragonien, nach Rafael, gr. fol. Im Recueil de
Crozat.
Johann von Montpellier, Bischof, nach Raoux, gr. fol.
Die heil. Jungfrau mit dem Kinde und St. Joseph, nach Rafael, fol. Rec. de Crozat.
Die Transfiguration, nach Rafael, fol.
Die schöne Gärtnerin, nach demselben, fol. Rec. de Crozat.
David mit Goliaths Haupt, nach Dom, Fetti, gr. fol. Rec. de Crozat,
Die Fusswaschung, nach N. Bertin, gr. qu. fol.
Die Kreuzabnehmung, nach Charpentier, fol.
David betrachtet von seinem Hause herab die Bathseba im Bade, nach Raoux; gr. qu. fol.
Iphigenia in Tauris, nach N. Bertin, fol.
Vertumnus und Pomona, nach F. Marot, fol., u. s. w.
Die Gemahlin dieses Künstlers kopierte das schöne Blatt von Wille: la devideuse, nach G. Dow,
Sein Sohn Franz war nur Kunsthändler .
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