Chenlet, Justus

Chenlet, Justus, ein Kupferstecher, geb. zu Frankfurt an der Oder 1720, gest. zu Paris um 1800. Er lernte bei G. F. Schmidt in Berlin und später bei Wille, seinem Schwager , bei welchem er es im Technischen seiner Kunst weit brachte, wie seine mit angenehmem und sorgfältigen Grabstichel ausgeführten Blätter bezeugen. Sie bestehen in Bildnissen und Costüme-Stücken, meist nach mittelmässigen Meistern.

Die Portraite des Polizey-Lieutenants Lenoir und des Malers Chardin nennt der Winkler’sche Catalog schön.

Schätzbar sind auch:

La Santé portée und Santé rendue, nach Terburg; fol.

Die Näherin und die Spinnerin, nach Heilmann, 2 Bl.; gr. fol.

Die Clavierspielerin, nach Baader; gr. fol.

Amusement du jeune âge, nach Wille’s Zeichnung; fol.

Die Versuchung St. Antons, nach B. Beschei; fol.

La beauté dangereuse, nach Santerre; gr. fol.

Le charme de la musique, nach La Hyre; gr. fol.

Der Tod des Generals Montclam, nach Watteau; gr. Bl. in Querformat.

An einigen seiner Blätter nennt sich Chevillet kaiserlich-königlicher Kupferstecher , vielleicht weil er Mitglied der Akademie zu Wien wurde.

Einige nennen diesen Künstler Caspar und A. Chevillet, Ersterer Name ist ihm sicher irrtümlich zugeschrieben, und das A. bedeutet vielleicht Augustus, woraus Justus entstanden.

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