Chaudet, Madame

Chaudet, Madame, des vorigen Künstlers Gattin, geborne Jeanne Elisabeth Gabiou, geb. zu Paris . Sie machte sich durch ihre Porträts und Genrebilder im Geschmacke Greuze’s einen Namen. Diese Bilder sind gut gezeichnet, von schönem Colorit und mit Geschmack und Leichtigkeit ausgeführt. Landon rühmt besonders eines ihrer Gemälde, das die Kaiserin Josephine kaufte, und ein Mädchen vorstellt, welches den Küchelchen Futter reicht. Es ist im IV. Th. der Annales S. 34 abgebildet. Zwei andere im III. Th. S. 133 und 45.

Gabet verzeichnet eine große Anzahl von Gemälden dieser Künst- lerin. Godefroy hat nach ihr ein Mädchen gestochen, das ihren Hund lesen lernen will, und ein anderes, das eisgeschlafen von einem Hunde bewacht wird.

Die Künstlerin brachte überhaupt gerne Kinder in ihren Gemäl- den an, die sie mit besonderer Naivetät darzustellen wusste.

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