Cerrini, Giandomenico, genannt il Cav. Perugino, geb. zu Perugia 1600, gest. 1608. Er lernte bei J. A. Scaramuccia, Guido Reni und Dominichino, und wird zuweilen für Guido genommen in Bildern, welche ihm der Meister überging, und die darum sehr gesucht werden. In den übrigen ist er sehr verschieden; in den bessereren aber sind schöne Kopfe und vortreffliche Wendungen. Er galt zu seiner Zeit für einen tüchtigen Meister , dessen Werke selbst Dichter besangen.
Heinecke führt mehrere nach ihm gestochene Blätter an, und wie er glaubt, ein von Cerrini selbst geätztes: eine heil. Familie mit drei Heiligen vorstellend, mit Dom. Peruzzini, Anconae f. 1661 bezeichnet. Heinecke ist hier im Irrthum, denn das Blatt gehört dem Dom. Peruzzini an.
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