Catel, Franz. — Catena

Catel, Franz. — Catena, van.

Fekte, geistreiche Genrebilder, Interioren mit täuschender Wirkung der Perspektive, und seine mannigfaltigen Ansichten bilden einen

anzen Cyclus, wozu ihm Neapel und die Umgegend, Sorrent ,

alerno und Sicilien reichlich Gegenstände boten. Seine Studien, die er auf einer Reise in Sicilien im Sommer des Jahres 1818 mit dem Fürsten Gallizin machte, sind interessant. Den poetischen Aetna, die üppige Pflanzenwelt dieser zauberischen Gegenden, die malerische Pouesie, sowohl der natürlichen Grotten, Berg- und Fels- schluchten und der Meeresufer, als die Gebäude, von Pomeranzen und Reben umrankt, oder von Ruinen und Säulen getragen, stellt er mit der größten Treue und mit dichterischer Wahrheit dar.

Ausgezeichnet ist seine Culonade von S. Peter im Mondsecheine, ein Bild von überraschendem Lichtefekte, worin überhaupt dieser Künstler grosse Stärke besitzt; ferner: der Sturm am Aetna ; die Säulenhalle des Camaldulenser Klosters bei Salerno ; das Innere des Pantheons; des Coliseums mit passender Staffage, die immer treff- lich ist; die Strasse in Palermo , welche das Gegnerstück zum vo- rigen Gemälde bildet; der Seesturm im Besitze des Herrn von Quandt etc.

Viele seiner kleinen Bilder stellen das häusliche Leben, die länd- lichen Freuden und Beschäftigungen jener blühenden Gegenden dar, Scenen voll Leben und Bewegung.

Die eigentlich historischen Bilder Catel’s bilden die geringere Anzahl; wir erwähnen darunter Kaiser Rudolph, der den Priester mit dem Hochwürdigen auf seinem Pferde führt, und die Auferste- hung Christi, ein grosses Gemälde vom Prinzen Heinrich von Preus- sen in die Louisenkirche zu Charlottenburg gestiftet. Dieses schöne Bild vollendete Catel 1834 zu Nom.

Die angenehmen Bilder dieses Künstlers sind in Italien, in Eng- land und Deutschland verbreitet, aber nicht alle auf gleiche Weise vollendet, doch immer geistreich.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ