Castello, Castellino

Castello, Castellino, ein Verwandter der beiden vorhergehenden, lernte bei Paggi die Malerei und erlangte den Ruf eines besonnenen Componisten, nach Art seines Meisters. Den größten Ruhm verdankt er der Bildnismalerei, zu deren Erstellung man nur anzuführen braucht, dass Van Dyck von ihm gemalt sei, und ihn dafür malen wollte. Auch ihn priesen die Dichter seiner Zeit, besonders Marino und Chiabrera, deren Bildnisse er der Nachwelt überliefert hat. Er war Bildhauer des königl. Hauses von Savoyen, und hatte in dieser Kunst einen Nachfolger an seinem Sohne Niccolò, der in Genua sehr beliebt war. Unter seinen historischen Bildern zeichnet sich das Altarbild des Hauptaltars der heil. Geistkirche aus.

Castellino starb 1649 zu Turin , zu einem Alter von 70 Jahren. Lanzi III 270. Fiorillo I 880. u. a.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ