Carnio, Antonio, Maler aus Friaul , lernte bei seinem Vater, ei- nem geschickten Künstler desselben Faches, bildete sich aber nach Tintoretto und Paul Veronese weiter aus. Lanzi III. 186 d. Ausg,
Nagler’s Künstler-Lex. II. Bd. 24
hält ihn für den größten Künstler Friauls. Er war sinnreich und neu in Motiven, kühn in der Zeichnung, glücklich im Colorit, besonders des Fleisches, ausdrucksvoll in allem Wechsel der Ge- müthsbewegungen; alles in den Gränzen eines tüchtigen Naturmalers, schr oft jedoch aus Eil manierirt. Einige seiner besten Ge- mälde sind in Udine durch schlechtes Aufmalen verdorben. Da- selbst gibt es auch geschichtliche Bilder von ihm in Privathäusern, wie halbe Figuren, Bildnisse und zerrbildliche Kopien, wofür er ein besonderes Talent hatte. Seine Leinwandbilder finden sich in Menge. Carnio lebte um .
Ein etwas späterer friaulischer Maler, Namens Jakob Carnio, ist im Vergleich mit dem Obigen mittelmässig.
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