Carlone, Andrea oder Giov. Andrea, Maler, Sohn des vorhergehenden, lernte bei Sorri und studierte hierauf zu Rom nach den besten Mustern der Malerei und der antiken Plastik. Er bildete sich, nachdem er verschiedene Städte durchreist und nach verschiedenen Mustern studiert hatte, aus dem römischen und venezianischen Styl und dem seines Vaters einen neuen gemischten, der nach anzig in Öl- Bildern besser gefällt, als in Wandgemälden. Er malte viel in Perugia und den benachbarten Städten, gar fern vom Vollendung und Anmuth des Vaters, minder lebhaft auch, als er, in der Composition, dennoch aber frei, entschlossen, lebhaft, wie die Venediger, besonders in einigen Lebensereignissen des heil. Felicianus, die er in seiner Kirche, zu Foligno malte. Als er nach Rom zurück kam besserte er seinen Styl noch mehr, und was er von dieser Zeit an lieferte, ist sein Bestes. Dahin gehören einige Scenen aus dem Leben des heil. Xaverius in der Jesuitenkirche zu Rom und viele dichterische Darstellungen in Palästen: Genuas. Diese Arbeiten gehören nach Ratti zu den denkwürdigsten.
Er starb 1697, 70 Jahre alt. Lanzi III. 202.
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