Carallino, Bernardo, Maler von Neapel , lernte bei Massimo
Stanzioni und übte sich auch durch Kopierung der Werke des Vac- caro. Seine Bilder, die aus profanen und heiligen Geschichten be- stehen, sind von besonnener Composition, mit Poussinartigen Fi- gürchen voll Lebens und Ausdrucks, dabei von natürlicher, einfa- cher, eigenthümlicher Anmuth. Besonders lieblich ziehen die we- nigen Lichter und Widerscheine das Auge an. Im Colorite ahmte er, ausser dem Meister und Gentileschi, den Rubens nach, und in der Ausführung war er sehr sorgfältig. Schade, dass dieser Künst- ler sich durch Unordnung das Leben verkürzte und schon im 32. Jahre 1654 starb. Fiorillo II. 813. Lanzi I, 588. d. Ausg.
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