Canini, Giannangioli

Canini, Giannangioli, Maler zu Rom , Schüler von Dominichino und Barbalunga, der zu großem Ruhme gelangt seyn würde, hätte er nicht, durch das Studium alter Kunstwerke zerstreut, willkürlich in der Malerei einen kurzen Weg eingeschlagen, nämlich mit Vernachlässigung des Einzelnen nur das Ganze übereinstimmend und einhellig zu machen. Er gefällt auch durch eine gewisse Kraft und Nachhaltigkeit in Gegenständen, welche sie fordern, wie dem Martyrthum des heil. Stephan zu St. Martino a’ Monti. Mit mehr Fleiss und Anstrengung hat er einige heilige und profane Bilder ausgeführt, welche die Königin Christina von Schweden bei ihr bestellte. Uebrigens strengte er sich auch für sie nicht sonderlich an, obgleich er ihr Hofmaler war. Lieber scheint er das Alter- thümliche gezeichnet zu haben. Er machte aus Bildnissen berühm- ter Männer und heidnischer Gottheiten, nach geschnittenen Steinen u. s. w. ein ganzes Buch, welches er Ludwig XIV. von Frankreich überreichte. Nach seiner Rückkehr von Paris starb er, als er eben die Königin besingen und die Lebensbeschreibungen der Maler

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