Cämpi liess dieses Blatt von Augustin fertigen als Probe seiner Geschicklichkeit, ehe er ihm den Stich der Fortraite in seiner Geschichte von Cremona anvertraute. Die ersten Abdrücke sind vor Stefanone’s Adresse

Cämpi liess dieses Blatt von Augustin fertigen als Probe seiner Geschicklichkeit, ehe er ihm den Stich der Fortraite in seiner Geschichte von Cremona anvertraute. Die ersten Abdrücke sind vor Stefanone’s Adresse,

St. Rochus mit einem Buche, zu seinen Füssen ein Hund, .

H. 13 Z., Br. 9 Z.

Augustin scheint dieses Blatt mit Veränderungen nach C. Cort copirt zu haben. Malvasia sagt dagegen, dass das «Urbild von Francia gemalt sei. /

Die Büste des Heilandes. H. 3 Z., Br. 2 Z. 5 L.

Einer der ersten Versuche des Künstlers und sehr selten.

Die Dreieinigkeit, welche im Himmel die heil. Jungfrau krönt, vielleicht nach G. Sabbatini. H. 10 Z., Br. 12 Z.

Sehr selten. >

Die heil. Jungfrau zwischen St. Joseph und Catharina, nach G. B. Bagnacavallo, . Augusti Cre. fe. H. 6 Z. 5 L., Br. 5 Z.

Dieses Blatt ist aus Carracci’s erster Manier und schwer zu erhalten, obwohl es zu dessen geringsten Werken gehört. Augustin hat dieses Blatt vielleicht zu Cremona gefertigt; doch weiss man nichts von einem Aufenthalte in dieser Stadt.

Die Vermählung der heil. Catharina, nach Paul Veronese, verschieden von der oben erwähnten Vorstellung, . H. 10 Z. 10 L., Br. 8 Z. 4 L.

Die ersten Abdrücke sind vor den Worten: Pauli Calliari inuen. :

Die späteren, sehr schwachen Abdrücke sind bezeichnet: Agustino Caracci — Antonius Carensanus fo.

Der Leichnam Christi am Schoosse der Mutter, nach Annib. Carraceci, . H. 4 Z. 6 L., Br. 6 Z.

Copie nach Annibale’s Christus von Caprarola .

Die heil. Jungfrau am Fusse des Kreuzes, nach Mich. Angelo. H. 15 Z., Br. 10 Z. 4 L.

Sehr selten. I

Der tote Heiland am Schoosse der Mutter, nach Mich. Angelo, 1579. H. 16 Z., Br. 11 Z.

Dieses ist eines der ersten und seltensten Blätter dieses Meisters.

Das mysteriöse Kreuz mit den allegorischen Figuren des Christenthums und Judenthums. H. 17 Z., Br. 11 Z. 9 L.

Dieses sehr seltene Blatt ist aus des Meisters erster Manier, um 1579 gefertigt. ;

Das Blatt der Bruderschaft des Namens Gottes, wo man den Papst und den Senat von Venedig zu der heil. Jungfrau im Himmel beten sieht, 1582. H. 18 Z. 6 L., Br. 13 Z. 2 L. ;

Dieses eilig gefertigte Blatt ist sehr selten. /

Aeneas mit seinem Vater Anchises, 1582. H. 6 Z. 6 L., Br. 5 Z. 2 L. /

Dieses Blatt ist sehr selten. /

Der Satyr, welcher eine schlafende Nymphe betrachtet, 1604. H. 6 Z. 7 L., Br. 4 Z. 7 L.

Wenn dieses Blatt wirklich von Augustin herrührt, wie man annimmt, so hat er es in seiner Jugend gefertigt, und nicht 1604 — vielleicht hat es Valesio nach seiner Zeichnung gestochen. ;

Die ersten Abdrücke sind vor Vaccario’s Adresse, ;

Die tanzenden Nymphen. H. 7 Z. 3 L., Br. 5 Z. 6 L.

Sehr selten. -

Carracci, Augustin.

Der Alte, welcher die Gunstbezeigungen eines Mädchens erkauft, will, mit dem Amor, der auf dem Bette den Bogen zerbricht. H.7 Z. 4 L., Br. 6 Z. 4 L.

Dieses Blatt ist sehr selten und anstössig.

Die zwei Theater-Szenen: Die Unsterbliche im Olymp in der Mitte von mehreren Nymphen, und Perseus vom Himmel herabkommend, den Drachen zu besiegen. H. 8 Z. 10 L., Br. 12 Z. 10 L.

Die sämtlichen Abdrücke haben F. Suchielli’s Adresse.

Die kleinen lasciven Stücke, 13 an der Zahl, 5 Z. 6—8 L. hoch, und 3 Z. 3—10 L. breit.

Diese Blätter sind sehr selten, besonders die ganz freien. (Orpheus und Euridice, Susanna im Bade, Andromeda am Felsen und derselbe Gegenstand mit Veränderung, Jephtham mit seinen Töchtern in Unzucht, der Satyr mit der Nymphe, Venus mit Liebesgöttern, die drei Grazien, der Satyr weidet seinen Blick an den Reizen der Nymphe, die Nymphe und der kleine Satyr, Satyr schlägt die Nymphe, der Satyr und die Nymphe in Umarmung, Amor von Venus gezüchtiget.)

Ein nacktes Weib im Bette neben einem Satyr mit der Senkwage, daher Le Soudeur oder Satyr macon genannt. H. 7 Z. 6 L., Br. 5 Z. 6 L.

Ausserst selten. — I

Das Bildnis des Bernard Campi. H. 5 Z. 6 L., Br. 4 Z. 3 L.

Dieses Blatt befindet sich an der Spitze des Discorso di A. Lamo intorno alla scoltura et pittura etc. Cremona 1584. Es trägt Augustins Namen nicht, aber nach Bartsch gehört das Werk ihm an.

J. Thomas Constanzo. H. 6 Z. 7 L., Br. 4 Z. 7 L.

Schön und sehr selten.

Franz Denalius. H. 10 Z., Br. 7 Z.

Der erste, sehr seltene Druck ist vor der Umschrift am Ovale, und das Distichon am Rande fängt mit den Worten an: Haec vultum authoris etc., während es im zweiten mit: Divini hac vultu etc. beginnt. — f

Heinrich IV. von Frankreich, 1505. H. 4 Z. 3 L., Br. 3 Z. 6 L.

Papst Gregor XIII., 1571. H. 20 Z. 6 L., Br. 15 Z.

Dieses Bildnis legen einige, ohne wenig Grund, dem Cherubini, Alberti zu.

Johann Baptist Pona, Philosoph. H. 4 Z., Br. 3 Z. 2 L.

Sehr selten.

Cäsar Rinaldi. H. 2 Z. 6 L., Br. 2 Z. 1 L.

Sehr selten. — |

Das Wappen eines Cardinals aus der Familie Aldobrandini mit zwei allegorischen Figuren. H. 5 Z. 6 L., Br. 7 Z. 6 L.

In den zweiten Abdrücken dieses schönen Blattes ist das Wappen verändert. Man sieht in demselben einen Stern, einen Baum, einen Apfel und einen Halbmond. — I

Das Wappen eines Cardinals der Familie Bianchetti. H. 8 Z., Br. 12 Z. — Schr selten. — .

Das Wappen des Herzogs von Boncampagni, Marquis von Vignola. H. 4 Z. 1 L., Br. 4 Z. 11 L.

Dieses Blatt ist schön, aber eines der seltensten des Meisters. — ’

Das Wappen des Cardinals Cesio. H. 5 Z. 4 L., Br. 0 Z. 8 L.

Ein sehr schönes Blatt. — I

Das Wappen des Cardinals Franciotti. H. 8 Z. 6 L., Br. 10 Z. 10 L.

Dieses gehört zu den schönsten und seltensten Werken des Meisters. Die ersten Abdrücke zeigen im Schilde einen Baum.

Das Wappen des Herzogs von Mantua zwischen zwei allegorischen Frauengestalten, H. 5 Z. 3 L., Br. 7 Z.
Bartsch sagt No. 172, man könne sich nichts Schöneres denken, als dieses Stück.
Das Wappen des Cardinals Peretti. H. 4 Z. 4 L., Br. 5 Z. 8 L.
Schön und sehr selten, und noch seltener eine andere Darstellung des Wappens dieses Cardinals, ebenfalls ein sehr schönes Blatt.
H. 8 Z. 6 L., Br. 11 Z.
Die zweiten Abdrucke dieses letzteren tragen das Wappen des Card. Gabriel Paeotti.
Das Wappen eines Cardinals aus der Familie Sampieri. H. 5 Z. 7 L., Br. 4 Z. 7 L.
Dieses Blatt ist mit Leichtigkeit gestochen und sehr selten.
Das Wappen des Cardinals Sega, 1532. H. 4 Z. 6 L., Br. 6 Z.
Schön und sehr selten.
Das Wappen der Päpste und Cardinäle von Bologna. H. 12 Z., Br. 15 Z. 6 L.
Selten.
Die 10 Blätter in Tasso’s befreitem Jerusalem, nach B. Castello’s Zeichnung. H. 7 Z., Br. 5 Z.
Diese Ausgabe des Tasso erschien 1500 zu Genua.
Die 37 Blätter in B. Campi’s Geschichte von Cremona: Cremona fedelissima citta etc. 1585.
In der Quartausgabe dieses Werkes, die zu Mailand 1643 bei J. B. Bidelli erschien, sind nur 9 Stücke aus der obigen Folge, und auch die Abdrucke sind von diesen schwach.
Die Devisen der Gelati, 18 Bl. in dem Werke: Rime de gli academici gelati di Bologna, 1507.
Die Fratzenköpfe, 7 Bl. H. 3 Z., Br. 2 Z. 6 L.
Diese Blätter gehören zu den ersten Versuchen des Meisters.
Der grosse Hund. A. Carazza f. H. 4 Z. 10 L., Br. 4 Z. 6 L.
Aus der ersten Manier Augustins und sehr selten. Die ersten Abdrucke sind vor dem Namen.
Der Fächer mit mythologischen Figuren. Agust. Carazza Inu. e. fe. H. 13 Z. 4 L., Br. 9 Z. 2 L.
Die ersten Abdrucke sind ohne Namen des Stechers. Es gibt von diesem Blatte auch eine Copie, die Bartsch nicht zu kennen scheint.
Das Titelblatt mit dem Wappenschild des Cardinals Aldobrandi in architektonischer Verzierung. H. 6 Z. 8 L., Br. 4 Z. 6 L.
Selten.
Ein Cartouche mit Waffentrophäen und der Inschrift: SINE PALLADE TORPENT. H. 7 Z. 8 L., Br. 6 Z.
Schön und sehr selten.
Ein anderer Cartouche, oben bezeichnet mit den Buchstaben N.o. und unten mit dem Worte CORBE. H. 4 Z., Br. 3 Z.
Das Kaufmannszeichen des Johann Fiumi, mit zwei Satyren und dem Wappen der Stadt Bologna. H. 6 Z., Br. 4 Z. 6 L.
Sehr selten.
Augustin Carracci gab auch ein Zeichenbuch heraus, in 81 Blättern, die der freien Ausführung wegen von Gori und Andern dem Augustin selbst beigelegt wurden; allein der Stich derselben gehört größtenteils dem Ciamberlano und einige auch dem F. Bricei an.
Zweifelhafte und von Malvasia falsch dem Agostino zugeschriebene Blätter sind:
Li sei pitochi vulgati d’Agostino, detti anche i sei monelli, che intaglio in Roma etc.

Dieses Stück gehört nach Bartsch wahrscheinlich dem Bricci an.

Il famoso ritratto di Marco Antonio.

Dieses Bildnis ist wahrscheinlich jenes im Zeichenbuche Nr. 33.

Il Ritratto di Galileo Galilei.

Dieses Bildnis hat Villamena gestochen.

S. Chiara in profilo.

Die heil. Clara ist wahrscheinlich die Nr. 22. des Zeichenbuches,

Una medaglia d’Augusta, con questo rovescio: A, C.

Una cartellina formata, et ricinta da duo cornucopii pieni di frutta etc.

Un sudario Sanctissimo , senza nome © altro.

Wahrscheinlich der Abdruck vor der Schrift vom Blatte des F. Brizio.

Una testa di bella donna in profilo,

Wahrscheinlich ein Blatt aus dem Zeichenbuche.

La bella mezza Madonnina di Giacomo Francia, sotilissimo taglio sul gusto di M. A.

Un piccolissimo S. Giovannino Evangelista-giovanetto, col libro et la penna.

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