Camassei, Andrea, Maler und Kupferstecher , der zu Bevagna 1602 geboren, und zu Rom 1648 gestorben ist. Er lernte bei Dominichino und A. Sacchi, und wurde in der Folge ein trefflicher Künstler . Seine Bilder bestehen in Historien und Landschaften in Öl und in Fresco, die besonders in Rom zu sehen sind. Man be-
merkt in ihnen ein fleißiges Studium nach der Natur, Grazie und
eine schöne Färbung.
Man kennt von ihm zwei Blätter, die mit Geschmack und Zier-
lichkeit gefertigt sind, die aber des Künstlers frühere Zeit verraten,
weil sie in der Zeichnung nicht ganz rein sind. Man sieht
sie sehr selten. Die heil. Jungfrau mit dem Kind und dem kleinen
Johannes in einer Lambsäule. Im Grunde bemerkt man St.
Joseph mit dem Esel, bezeichnet mit AC, scolp., verkehrt geschrie-
ben. H. 6 Z. 2 L., Br. 8 Z. 1 L.
Die heil. Jungfrau mit dem schlafenden Kinde im Arme, im Grunde
links St. Joseph, der den Heiland betrachtet. Ohne Zeichen. H.
6 L., Br. 4 1/6 L.
Es haben auch andere nach seinen Gemälden gestochen, z. B.
C. Bloemaert. Diese Blätter sind mit A. Camassei inv. bezeichnet.
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