Bruckmann, Alexander, Historienmaler , wurde 1800 zu Ellwangen geboren. Er widmete sich anfangs zu Heilbronn , unter Leitung seines Vetters Peter Bruckmann, der Stempelschneidekunst, und war bis in sein zwanzigstes Jahr mit derselben beschäftigt. Von höherem Zwecke getrieben wählte er nun die Malerei zu seinem Fache, und begab sich nach München , um unter Cornelius dem Studium seiner neuen Kunst obzuliegen. Sein erstes Ölbild, welches 1820 zur Ausstellung kam, stellt Odysseus vor, wie er von den Sirenen gelockt wird, ein in Farbe und Behandlung höchst lobenswertes Werk, welches der württembergische Kunstverein kaufte. In diesem Bilde zeigte der Künstler sein schönes Talent für Composition, das er in seinen folgenden Arbeiten stets bewährte.
Im Jahre 1832 besuchte Bruckmann Rom , um durch das Studium nach den höchsten Meisterwerken der Kunst seine Bildung zu vollenden. In dieser Stadt malte er das große Ölbild mit dem Tode des Barbarossa, welches sich jetzt in Stuttgart befindet. Nach zwei Jahren kehrte der Künstler nach München zurück, und fand hier im Neubaue der k. Residenz eine würdige Beschäftigung. Er hat Anteil an den Compositionen zu den Bildern aus Theokrit, welche das Schlafzimmer des Königs schmücken. An der Decke sind von ihm drei Bilder nach den Compositionen des Professors H. Hess gemalt, und an der einen Wand desselben Zimmers nach eigener Composition das Brautlied der Helena in drei Bildern, an der anderen der Kampf des Castor und Pollux, und Herkules , als Kind, in zwei Bildern dargestellt. Zwei kleinere Bilder stellen Amor mit dem Eber und einen Knaben mit zwei Füchsen dar, alle nach des Künstlers eigener Erfindung. Der größere Theil der Gemälde dieses Schlafgemaches gehört Schulz‘ an.
Gegenwärtig arbeitet Bruckmann an einem geistreich componierten Bilde, welches die Weiber von Weinsberg vorstellt. Der Künstler wusste hier die Würde des Gegenstandes durch glücklich gewählte Motive auf höchst lobenswerte Weise aufrechtzuerhalten.
Brueghel; so wird auch Brueghel genannt. Brockholz, Friedrich Albert, Kupferstecher zu Leipzig, geb. da- selbst 1785, lernte seine Kunst bei Bause, und studierte hierauf zu Dresden unter Graff und Schulze. Die Werke dieses Künstlers bestehen vorzüglich in Portraiten, auch in Historien, Vigetten und andern Blättern für Buchhändler. Ein treffliches Blatt ist das Portrait des Dr. Haubold. Unter den früheren Blättern nennt man
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