Broeck, Crispin van der, Maler, Kupferstecher und Architekt , geb. zu Antwerpen um , gest. in Hollaud . Dieser, für seine Zeit ausgezeichnete, Historienmaler war ein Schüler von Fr. Floris, aber weniger manieriert, als dieser, und besonders in Dar- stellung des Nackten geschickt, daher er denn gerne nackte Figu- ren in seinen Gemälden anbrachte. Er hat sich auch als geschick-
ter Stecher erwiesen, sowohl mit dem Grabstichel als in Hell- und Dunkel. Seine Werke sind bald mit dem Namen Crispin oder Cris- pyn, bald Crispiaen, Crispan, Crispiniaen, Crispi und Crispine
bezeichnet. Dieses verleitete den Abbe Marolles, so viele verschie- dene Künstler aus ihm zu machen. Außerdem bezeichnete er seine Werke auch mit dem abgekürzten Namen und mit verschieden ge- ordneten Monogrammen, N
Zu seinen schönsten und zum Teil seltensten Arbeiten ge- hören:
Vier Stücke in Hell- und Dunkel mit seinem Zeichen: Die Verkündi- gung, der Besuch bei Elisabeth, die Anbetung der Hirten und die Anbetung der Könige. In runder Form; sehr selten.
Strutt nennt noch ein fünftes Blatt: Die Beschneidung,
Die 7 Tage der Schöpfung, eine Folge von 7 Bl.; Fol.
Eine andere ähnliche Folge, welche mit Adam und Eva, die die verbotene Frucht essen, anfängt, und mit dem Thurmbau zu Babel endet. 9 Bl.; Fol.
Das Leben der Maria, eine Folge, welche anfängt mit dem Opfer Joachims und mit der Himmelfahrt schließt. 19 Bl.; Fol.
Der Heiland in einer Taufhalle sitzend, wo verschiedene Per- sonen sein aus den Wunden fließendes Blut sammeln; k]. Fol.
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