Breughel, Peter. — Breughel, Johann.
genannten Sohnes gemischt sind. In der Gallerie zu München ist ein großes Gemälde, die Ehebrecherin vor Christo darstellend, in Clairobscur und in Schleissheim finden sich eine Menge Bilder von diesem Künstler und seinen Söhnen. Von ersterem ein Kirch- weihfest und eine Dorfhochzeit.
Nach Breughel wurde von Hondius, Vorstermann, Galle, H. Wierx, W. Hollar u. a. mehreres gestochen, und auch er selbst hat eine Anzahl Blätter geätzt, welche groteske Gegenstände vor- stellen, und mit den Anfangsbuchstaben seines Namens bezeichnet sind. Die vorzüglichsten sind:
Eine Kirmess, wo man vor einem Wirthshause eine grosse Fahne sieht, mit der Figur eines gepanzerten Kriegers; gr. %u. Fol,
Bauern-Belustigungen, mit dem Titel: Kirchmess; qu. Fol.
Das Schützenfest, mit der Fahne am Wirthshause aufgesteckt;
u. Fol.
Die Maskerade; ein Holzschnitt mit dem Namen von Breughel und der Jahrzahl 1566, in qu. Fol. Dieses Stück ist unter dem Titel: die Geschichte von Ousson und Valentin bekannt; gelten.
Eine Rheingegend, mit der Geschichte von Merkur und Psyche. Petrus Breughel fecit. Romae 1553; qu. Fol.
Eine andere mit der Geschichte von Dädalus und Icarus; qu. Fol.
Er hatte auch einige unanständige Zeichnungen gemacht, die in Kupfer gestochen werden sollten, allein er liess sie später durch seine Frau, der Tochter seines Lehrers Pieter Koeck, verbrennen, Fiorillo D. 1L 472. Rost V. 77.
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