Bray, Jakob de, Sohn des Obigen, einer der geschicktesten Har- emer Künstler , malte ebenfalls schöne Geschichtsbilder und Por- traite, die kühn gezeichnet und mit feinem Pinsel ausgeführt sind.
Zu Harlem sind noch einige Werke von ihm vorhanden. Im Rathhause das Bildnis des Prinzen Friedrich Heinrich; die Ge- schichte des Seleucus; die Cyclopen, die für Vulcan Waffen schmie- den, und einige andere Bilder im Privatbesitze.
Man kennt von ihm auch ein geätztes Blatt, welches einen Marktschreier vorstellt. Nach Brulliot dürfte ihm auch das Blatt angehören, welches einen Schulmeister vorstellt, der in der einen Hand ein Buch, und in der andern ein Strafwerkzeug hält; vor ihm ein Knabe und ein Mädchen, und im Hintergrunde mehrere andere Kinder.
Sehr geschätzt werden auch seine Zeichnungen. Zwei Blätter: die Anbetung der Hirten und die heil. Familie mit dem kleinen Johannes, das erstere ein Entwurf zu dem schönen Ölbilde in der Sammlung des Buchhändlers Barth zu Leipzig , wurden bei Weigel um 13 Thlr. ausgeboten. Sie sind in Feder und Tusch ausge- führt. Jakob starb einige Wochen vor seinem Vater Simon.
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