Bout oder Baut, Peter

Bout oder Baut, Peter, Maler und Kupferstecher , den Einigen ir- rig auch Franz nennen, wurde, nach Mechel, zu Brüssel um 1660 (nach Andern erst um 1609) geboren, und arbeitete noch . Dieser bekannte treffliche Meister der niederländischen Schule wird als Zögling Wouyermans angegeben, und Weyermann und Descamps nennen ihn einen Brabandischen Maler, der Boudewyns Landschaften mit Figuren staffirte, während ihn G. Hoet als einer Figuren- und Landschaftsmaler von Amsterdam bezeichnet. Man möchte daher fast Flauben, dass es zwei Künstler dieses Namens gegeben habe, und dass Franz Bout von Peter zu unterscheiden sei.

Bout zeichnete und malte Figuren mit schöner Färbung, und vereinigte sie in trefflichen Gesellschaftsstücken. Häufig staffirte er Boudewyns Landschaften, so wie auch Bout nichts gemalt hat, worin nicht von seinem Freunde Boudewyns der Hintergrund ge- fertiget worden.

Auch kennt man von ihm schöne Zeichnungen und fünf geist- reich geätzte Blätter, die gut bezahlt werden. In der Klenzelschen Auktion zu Dresden gingen drei Blätter im Durchschnitte für 5–06 Thlr. weg. Basan legt ihm irrthümlich den Kirchengang der Braut und einen Landmarkt zu, die A. F. Bargas angehören. Strutt ist in denselben Irrthum verfallen.

Der Fischmarkt, Petrus Bout inv., M. van den Enden exec.; H.

Die Jäger an einer Fontaine; H. 6 Z. 9 L., Br. 9 Z. 9 L.

Die Schlittschuhläufer; H. 5 Z. 10 L., Br. 0 Z. 11 L.

Das Schlittenfahren; H. 6 Z., Br. 9 Z. 11 L.

Der Hafendamm; H. 7 Z. 2 L., Br. 11 Z. 11 L.

Diese Folge ist sehr selten, besonders das letztere Blatt. Sie wurde bei Rigal um 50 Fr. bezahlt.

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