Bombelli, Sebastiano, Maler, geb. zu Udine 1635, war erst
Bombelli, Sebastian. — Bombo. 27
Schüler von Guercino und dann trefflicher Copist der besten Werke des Paul Veronese, die schwer von den Nachbildungen zu unter- scheiden sind. Später legte er sich auf das Porträt und leistete viel in dieser Gattung, nur Schade, dass er die Historienmalerei vernachlässigte. Er gefiel auch außer Italien , diente dem Erzher- zoge zu Innsbruck , malte in Deutschland mehrere Churfürsten, darunter auch den von Bayern, den König von Dänemark , Kai- ser Leopold I, u. a. Zuletzt wurde er Leopold’s Maler.
Die meisten seiner eigenen Bilder und einige der älteren Mei- ster, die er hergestellt, sind schwarz geworden, da er sich eines schädlichen, pechartigen und harzichten Firnisses bediente. Mehrere Kupferstecher haben nach ihm gearbeitet, denn er galt neben F. Rusca und Rosalba Carriera für den besten Portraitmaler seiner Zeit in Italien.
Bombelli starb nach der Angabe einiger im J. 1685, allein die- ses ist unrichtig, denn er lebte noch .
Sein Bruder Raffaele arbeitete viel in den Grenzen von Friaul , über welche sein Ruf nicht drang.
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