Bombelli, Francesco, Historien- und Genremaler zu Rom , der ge- gen das Ende des vorigen Jahrhunderts das Licht der Welt er- blickte. Er hat sich bereits durch treffliche Werke bekannt ge- macht, die ein gründliches Studium verrathen, sowohl in der Zeichnung als im Colorite. Er betrachtete nicht ohne wesentlichen Nutzen die hohen Meisterwerke, die sich ihm in Rom darboten.
Bombo, nach Heller (Gesch. der Holzschneidekunst S. 171) ein Form- schneider, der an den Sinnbildern des Johann Sambucus (Emble- mata J. Sambuci) arbeitete. Heller sagt, dass er von diesem Künst- ler keine weitere Nachricht kenne, was wohl zu glauben ist, denn dieser Bombo ist kein Künstler, sondern ein Hund. Der Name steht unter dem einen der beiden Hunde, weilche den Reiter be- gleiten, und dieser heisst Bumbo, wie die unter dem Bilde ste- henden Verse: Bombo cui nomen dedi Matri et Madel simillimaec beweisen. Heller schrieb indessen hier nur dem unsicheren Papil- lon nach, welcher sagt, dass der Name eines Formschneiders Bombo auf einigen Blättern von Johann Sambucus Sinnbildern stehe.
Auch Füssly zählt nach Papillon in seinem Lexicon den Hund Bombo unter die Formschneider.
Bombolongo, ein Bologner Maler um die Mitte des 15. Jahr- hunderts, den aber einige zu den ältesten Malern Bologna’s zäh- len, wogegen jedoch die Vorzüge in seinen Gemälden streiten. Er malte den gekreuzigten Erlöser, und immer dieselbe Darstellung, nie andere heilige Geschichten. Es finden sich noch solche Bilder.
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