Cleef, Heinrich van

Cleef, Heinrich van, ein vorzüglicher Landschaftsmaler zu Ant- werpen, geb. um 1520, gest. . Er durchreiste Italien , um die schönsten Gegenden zu zeichnen, die er in seinen Gemälden an- brachte, und wurde dann nach seiner Rückkehr in die Vaterstadt 1533 in die Akademie aufgenommen. Er malte auch die Hinter- gründe zu den Gemälden anderer Maler; besonders zu denen sei- nes Bruders Martin und des Fr. Floris.

Seine eigenen Gemälde zeichnen sich durch leichten Ton und Harmonie aus.

Heinrich van Cleef hat sich auch als Kupferätzer ausgezeichnet. Seine Blätter sind mit einem Monogramme oder mit Henricus Cli- vensis bezeichnet. Zu den vorzüglichsten gehören:

Das Stiergefecht zu Rom , H. van Cleef fec.; qu. fol.

Landschaften, wo Leute in einer Höhle kochen und speisen; beide in qu. fol.

Eine Sammlung von Landschaften mit römischen Monumenten; qu. fol. Eine andere von 4 Landschaften; kl. qu. fol.

Die verschiedenen Landschaften dieses Meisters wurden gesam- melt und unter dem Titel herausgegeben: Henrici a Cleve Ruinarum curiarum, aliquot delintationes, excutae per Galleum, 33 Stücke; qu. fol. Fiorillo II. 474. RKost V. 92.

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